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| Zahnärzte in Bayern |
5 - 00
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Fortbildung
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| Okklusalkaries:
Erkennung durch laserinduzierte Fluoreszenz
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| Die okklusalen Flächen der bleibenden Molaren von
Kindern und Jugendlichen sind oft von Karies befallen; dementsprechend
häufig wird Fissurenkaries diagnostiziert. Die Diagnostik ist schwierig,
da sich oftmals unter einer scheinbar intakten Schmelzoberfläche
Dentinkaries verbirgt. Prof. Dr. Adrian Lussi, Abteilung für Kinderzahnheilkunde an der Klinik für Zahnerhaltung Bern, stellt erste viel versprechende In-vivo-Resultate mit einem auf Fluoreszenz basierenden Lasergerät vor.
Ein Problem der üblichen Diagnostikmethoden (Inspektion mit/ohne Sonde,
Bissflügelaufnahmen) liegt Lussi zufolge in ihrer zu geringen
Sensitivität bezüglich der Fähigkeit, Zähne mit Dentinkaries
bei makroskopisch intakter Oberfläche zu erkennen. Sondieren mit Druck
hat darüber hinaus den Nachteil, dass oberflächlich entkalkte
Schmelzanteile zerstört werden; eine derartig initiale Karies kann und
muss präventiv therapiert werden. Mit Röntgenbildern ist Okklusalkaries
nur erkennbar, wenn sie bis ins Dentin vorgedrungen ist.
Funktionsweise
Resultate und Anwendungshinweise Des Weiteren ist zu beachten, dass Zahnstein, Plaque, verfärbte Fissuren und Komposite fluoreszieren können und damit zu falsch positiven Ergebnissen führen. Die Bedeutung der Verfärbung einer Fissur als diagnostisches Hilfsmittel für Karies sei im übrigen umstritten, so Lussi, da diese Verfärbungen einige Jahre nach dem Zahndurchbruch oft exogener Natur seien. Nach Ansicht des Autors ergibt der DIAGNOdent eine bessere Diagnose des kariösen Prozesses als herkömmliche Methoden (s. Tab.) und ermöglicht es, rechtzeitig entsprechende präventive Maßnahmen zu ergreifen, die unter Umständen eine Restauration erübrigen oder hinauszögern. Vor der Anwendung des DIAGNO-dent sollten die Zähne des Patienten getrocknet und unter Umständen gereinigt werden, um zuerst eineoptimale visuelle Diagnostik zu ermöglichen.
Nach: Lussi, A.: Laserinduzierte Fluoreszenz zu Erkennung der Okklusalkaries. Acta Med Dent Helv, Vol 5: 2/2000 |
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