Per Zahnpasta, Salz oder Lack:

Fluorid ist auch für erwachsene Zähne wichtig
Fluorid
Die Forscher sind sich inzwischen sicher: Regelmäßige Zufuhr von Fluoriden schützt den Zahn vor Karies. Fluoride, egal ob sie geschluckt oder auf die Zähne lokal aufgetragen werden, lagern sich in den Zahnschmelz ein.

Fluoride bewirken:

  • eine beschleunigte Remineralisierung des Zahnschmelzes
  • einen Schutz vor Säureangriff
  • eine verminderte Säureproduktion durch die Baktierien

Es ist also auch für Erwachsene wichtig, die Zähne mit Flourid zu versorgen, Möglichkeiten, seine Zähne mit Fluorid zu versorgen gibt es inzwischen eine ganze Reihe: fluoridhaltige Zahnpasten, fluoridhaltiges Speisesalz oder eine Intensivbehandlung mit flouridhaltigen Gelen bzw. Lacken. Was für den einzelnen Patienten in Frage kommt, hängt von dessen Karies-Risiko ab. Fragen Sie Ihren Zahnarzt, welche Lösung für Sie die richtige ist.
Übrigens: Auch im Schwarztee sind Fluoride enthalten.

Zahngesund ernähren - und trotzdem nicht auf Süßes verzichten!
Natürlich: Eine ideale zahngesunde Ernährung besteht vorrangig aus Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Ein ganzes Leben ohne Süßigkeiten können sich aber die wenigsten vorstellen.

Großes Angebot an zuckerfreien Süßwaren

Doch hier gibt es Auswege: Das Angebot an zuckerfreien Süßwaren ist inzwischen groß. Und wenn es dennoch "richtige" Süßigkeiten sein müssen? Dann sollten sie möglichst direkt nach Mahlzeiten und nicht zwischendurch gegessen werden, denn dann sind die zeitlichen Abstände der Zuckeraufnahme so groß, daß dem Speichel genug Zeit bleibt, den Schaden wieder gut zu machen. Je länger und häufiger dagegen die Säure auf den Zahn einwirkt, um so mehr greift sie den Zahnschmelz an und um so zerstörender wirkt sie.

Süße Zwischenmalzeiten sind Gift für die Zähne.

Ebenfalls schlecht sind süße Nahrungsmittel, die zwischen den Zähnen kleben bleiben, wie Honig, Marmelade oder Nußnougatcremes.
Außerdem: Auch Nahrungsmittel, die auf den ersten Blick harmlos für die Zähne aussehen, können viel Zucker enthalten. Tomatenketchup enthält bis zu 30 Prozent Zucker, Limonaden noch mehr. Genüßliches Schlürfen an der Cola? Lassen Sie's bleiben!

Im Alter der Wurzelkaries vorbeugen

Zahnfleisch- und Knochenschwund führen gerade bei älteren Patienten oft dazu, daß Teile der Zahnwurzel freiliegen. Sie ist weniger gut verkalkt als der übrige Zahn und deshalb anfälliger für aggressive Säureangriffe. Außerdem ist sie beim täglichen Zähneputzen mit der Zahnbürste nur schwer zu erreichen.
Wurzelkaries führt meist zum Verlust des Zahnes. Dem kann man durch eine professionelle Zahnreinigung in regelmäßigen Abständen vorbeugen. Außerdem läßt sich die freiliegende Zahnwurzel durch hochwirksame Flouridlacke schützen. So können Sie auch im Alter dafür sorgen, daß Ihre Zähne nicht verloren gehen und die "Dritten" gar nicht erst notwendig werden.

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