05/12/2021 | Nachrichten | Referat Freie Berufe und Europa

Amalgam: Folgenabschätzung liegt vor

Die Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission hat eine erste Folgenabschätzung für die geplante Revision der EU-Quecksilberverordnung vorgelegt. Um den europaweiten Verbrauch von Quecksilber zu reduzieren, strebt die Behörde aus Umweltschutzgründen einen mittelfristigen Ausstieg aus der Nutzung von Dentalamalgam (Phase-Out) an.

Die Folgenabschätzung ist der Auftakt zu einer Reihe von Maßnahmen, mit denen die Öffentlichkeit in die geplante Überarbeitung der EU-Quecksilberverordnung eingebunden werden soll. Den eigentlichen Vorschlag für die Überarbeitung der Verordnung möchte die Brüsseler Behörde im vierten Quartal 2022 vorlegen.

Bundeszahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme für den Erhalt des bewährten und sicheren Werkstoffs ausgesprochen und darauf hingewiesen, dass durch die europaweite Verpflichtung zum Betrieb von Amalgamabscheidern in Zahnarztpraxen ein umweltgerechter Umgang mit dem Werkstoff sichergestellt ist.


Quelle: BZB 5/2021, S. 18

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