07/06/2021 | Nachrichten | BLZK

Datenschutz & IT-Sicherheit in der Zahnarztpraxis

Leitfaden der BZÄK und KZBV aktualisiert

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) haben ihren gemeinsamen Leitfaden „Datenschutz und IT-Sicherheit“ aktualisiert und um die Aspekte der neuen IT-Sicherheitsrichtlinie erweitert.

Mit dem Nachschlagewerk soll Zahnarztpraxen der Umgang mit der IT-Sicherheitsrichtlinie erleichtert werden. Es zeigt in Praxistipps, mit welchen Maßnahmen die Regelungen möglichst praxisnah und aufwandsarm umgesetzt werden können. Die Anforderungen an den Einsatz von PCs, Mobilgeräten, Tablets und medizinischen Geräten sowie von Praxissoftware werden anschaulich erläutert. Außerdem Thema: Sicherer Einsatz von Netzwerken, Internet- und Online-Anwendungen sowie Telematikinfrastruktur (TI).

Ein zusätzlicher zentraler Aspekt sind grundlegende Hinweise zur zahnärztlichen Schweigepflicht in Verbindung mit datenschutzrechtlichen Regelungen. Der Leitfaden ermöglicht Zahnärztinnen und Zahnärzten, ihre Praxisinfrastruktur in Eigenregie einem ersten „Check“ zu unterziehen und unterstützt im Anschluss bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen.

Hintergrund: Inkrafttreten der IT-Sicherheitsrichtlinie am 2. Februar

Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz wurden KZBV und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gesetzlich verpflichtet, die IT-Sicherheitsanforderungen für Zahnarzt- und Arztpraxen in einer „Richtlinie zur IT-Sicherheit in der vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung“ verbindlich festzulegen. Die IT-Sicherheitsrichtlinie ist zum 2. Februar 2021 in Kraft getreten. Übergeordnetes Ziel ist es, mittels klarer Vorgaben Praxen dabei zu unterstützen, Gesundheitsdaten künftig noch besser zu schützen.

Datenschutz & IT-Sicherheit in der Zahnarztpraxis

Datenschutz & IT-Sicherheit in der Zahnarztpraxis

Leitfaden und Empfehlungen zur Umsetzung der IT-Sicherheitsrichtlinie der BZÄK und KZBV

PDF (1,33 MB)

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