04/12/2022 | Nachrichten | Freie Berufe und Europa

HERA-Behörde nimmt Kontur an

Die Europäische Kommission in Brüssel hat einen ersten Arbeitsplan der neu eingerichteten Behörde für die Krisenvorsorge und -reaktion bei gesundheitlichen Notlagen (HERA) vorgelegt. Demnach steht für die neue Behörde in diesem Jahr ein Budget von 1,3 Milliarden Euro bereit, um grenzüberschreitenden Gesundheitskrisen vorzubeugen und Maßnahmen zur Vorbereitung auf künftige Krisen zu entwickeln.

Insgesamt soll HERA bis 2027 eine Summe von sechs Milliarden Euro zur Verfügung stehen. In der Anfangsphase soll die neu gegründete Einheit eng mit den zuständigen Behörden der EU-Mitgliedstaaten sowie der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, um die EU vor künftigen Gesundheitsgefahren besser zu schützen. Ein Teil des HERA-Budgets wird dabei in die Erforschung und Entwicklung gehen. Weitere Mittel sollen in den Aufbau eines Netzes stets betriebsbereiter Produktionsanlagen fließen, die im Notfall aktiviert werden können.


Quelle: BZB 4/2022, S. 22

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