03/19/2021 | Nachrichten | Referat Soziales Engagement

BZÄK-Konferenz Hilfsorganisationen

Corona-Pandemie erschwert Hilfseinsätze

Am 12. März fand die Konferenz Hilfsorganisationen der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) mit rund 50 Teilnehmern statt – diesmal in digitaler Form. Die Corona-Pandemie hat die Arbeit der zahnärztlichen Hilfsprojekte und -organisationen deutlich erschwert. Viele Einsätze im In- und Ausland mussten mindestens zeitweise komplett eingestellt werden.

Mangelnde Schutzausrüstung und Reisebeschränkungen

Inländische Initiativen, die sich um die Behandlung von Menschen ohne Zugang zur regulären Gesundheitsversorgung kümmern, standen vor allem zum Beginn der Pandemie vor dem Problem mangelnder Schutzausrüstung. Im Ausland konnten geplante Hilfseinsätze wegen Reisebeschränkungen nicht durchgeführt werden.

Hilfe, wo sie möglich war

„Die Pandemie verschärft soziale Ungerechtigkeiten im Inland und in noch größerem Maße im Ausland, sie wirkt wie ein Brennglas“, sagte BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. „Die Einschränkungen waren und sind ein großes Problem. Dennoch haben Zahnärztinnen und Zahnärzte in dem durch Corona sehr engen Rahmen geholfen, wo es möglich war.“

„Fortschritte bei der Pandemiebekämpfung bedeuten auch, dass wieder mehr Hilfseinsätze möglich sind. Allein deshalb hoffe ich, dass wir beim Impfen und der Entwicklung einer effektiven Teststrategie zügig vorankommen. Damit die engagierten Zahnärztinnen und Zahnärzte ihre ehrenamtliche Arbeit bald wieder im vollen Umfang aufnehmen können“, ergänzte Dr. Karsten Heegewaldt, BZÄK-Vorstandsreferent für Soziale Aufgaben/Hilfsorganisationen.

Interaktive Weltkarte mit den Projekten der zahnärztlichen Hilsorganisationen im BZÄK-Netzwerk

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