08/14/2013 | Pressemitteilung

„Gelebte Solidarität mit Menschen in Not“

Bayerische Zahnärzte engagieren sich in sozialen Projekten

München – Sie lindern Not, wo sie am größten ist: Bayerns Zahnärzte engagieren sich in sozialen Projekten. Darauf weist die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) anlässlich des Welttages der humanitären Hilfe am 19. August hin.

Seit 2011 hat das Hilfswerk Zahnmedizin Bayern e. V. ein engmaschiges Netzwerk von Zahnärzten aufgebaut, die in mehreren bayerischen Städten sozial Bedürftige, Obdachlose, Suchtkranke, Migranten und Menschen ohne Krankenversicherung kostenfrei behandeln. Der ehrenamtliche Einsatz brachte der gemeinnützigen Organisation, die unter der Schirmherrschaft der BLZK steht, eine Nominierung für den diesjährigen „Springer Medizin CharityAward“ ein, über dessen Vergabe im Oktober entschieden wird.

Golfen für kranke Kinder

Für den guten Zweck spielen die Teilnehmer des seit 20 Jahren stattfindenden Benefiz-Golfturniers der BLZK. In diesem Jahr ging der Erlös in Höhe von knapp 9.000 Euro an die Rudolf Pichlmayr Stiftung. Mit einem europaweit einmaligen Rehabilitationskonzept begleitet diese Organisation Kinder und Jugendliche nach einer Organtransplantation auf dem Weg in ein normales Leben.

Um Menschen mit Handicap kümmern sich bayerische Zahnärzte regelmäßig bei den Special Olympics, der größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Mit „Special Smiles“, einem speziell auf diesen Personenkreis abgestimmten zahnärztlichen Beratungs- und Untersuchungsprogramm, leisten sie einen wichtigen Beitrag, um die Mundgesundheit von Menschen mit Behinderung zu verbessern.

Doch das soziale Engagement beschränkt sich nicht allein auf Bayern. Für die zahnmedizinische Grundversorgung von Straßenkindern in brasilianischen Favelas setzt sich das vor 25 Jahren gegründete Zahnärztliche Hilfsprojekt Brasilien e. V. ein. Aktuell werden dort etwa 7000 Jungen und Mädchen betreut. Die BLZK unterstützt dieses Projekt organisatorisch.

Für den Präsidenten der BLZK, Prof. Dr. Christoph Benz, sind all diese Aktionen „Ausdruck gelebter Solidarität mit Menschen in Not“. Benz: „Zahnärzte tragen nicht nur für ihre Patienten eine große Verantwortung. Sie entlasten auch den Staat, indem sie gesellschaftliche Aufgaben übernehmen und humanitäre Hilfe leisten, wo sie am nötigsten gebraucht wird.“

Pressekontakt

Leiterin Geschäftsbereich Kommunikation
Isolde M. Th. Kohl
Tel.: 089 72480-102
Fax: 089 72480-444

Nachricht senden

VOILA_REP_ID=C1257C99:002F5EB3