11/13/2012 | Pressemitteilung

Prof. Dr. Christoph Benz erneut BZÄK-Vizepräsident

Bundesversammlung der Bundeszahnärztekammer wählte neues Präsidium

Bayern ist wieder in der Spitze der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) vertreten. Bei der Wahl des Präsidiums der Bundeszahnärztekammer für die vierjährige neue Amtszeit wählte die Bundesversammlung am 9. November 2012 in Frankfurt/Main den Präsidenten der Bayerischen Landeszahnärztekammer, Prof. Dr. Christoph Benz, wieder zum Vizepräsidenten der Bundeszahnärztekammer. Der bisherige Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel, wurde von den Delegierten der Bundesversammlung ebenso im Amt bestätigt wie Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Präsident der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, als weiterer Vizepräsident.

Prof. Dr. Benz konnte sich bei der Bundesversammlung mit deutlicher Mehrheit nach einer einjährigen Amtszeit – er war 2011 für den vorzeitig aus dem Amt geschiedenen Vizepräsidenten Dr. Michael Frank für den Rest der Amtsperiode gewählt worden – gegen einen Mitbewerber aus Baden-Württemberg durchsetzen.

Erfolgreiche Bilanz

In seinem Rechenschaftsbericht präsentierte Prof. Dr. Benz als Vorstandsreferent Haushalt/Finanzen/Personal der BZÄK eine solide Haushaltsbilanz. Erfolgreich war auch der Start in die Arbeit im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), wo Prof. Dr. Benz die Bundeszahnärztekammer vertritt. Hier könne sich die Bundeszahnärztekammer wirkungsvoll für die Qualitätsförderung durch Zahnärztekammern auf Basis der Heilberufgesetzgebung der Länder einsetzen, so Prof. Dr. Benz. Auch Dr. Michael Förster aus dem Zahnärztlichen Bezirksverband Oberpfalz wurde als Mitglied im Finanzausschuss der Bundeszahnärztekammer wiedergewählt. Er vertritt in diesem wichtigen Gremium die Interessen der Bayerischen Landeszahnärztekammer als größte Kammer auf Bundesebene.

GOZ-Klage und Zukunft der PKV

Christian Berger, Vizepräsident der BLZK und Präsident des BDIZ EDI, erhielt die Unterstützung der Delegierten der Bundeszahnärztekammer bei der Verfassungsbeschwerde gegen die GOZ 2012.
Ein klares Signal setzte die Bundesversammlung zum Erhalt des dualen Krankenversicherungssystems in Deutschland. Ohne die private Krankenversicherung könne das deutsche Gesundheitssystem die Herausforderungen der Zukunft nicht bewältigen. „Ein reformiertes duales Versicherungssystem ist nach wie vor Garant für eine hochwertige Patientenversorgung und wichtiger Motor für den wissenschaftlichen Fortschritt in der Zahnmedizin“, so Dr. Peter Engel.

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