11/14/2011 | Pressemitteilung

BZÄK jetzt mit Benz

Bundesversammlung wählt Bayerischen Kammerchef zum Vizepräsidenten

München – Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) hat einen neuen Vizepräsidenten. Am 12. November 2011 wählte die Bundesversammlung der BZÄK in Frankfurt/Main den Präsidenten der Bayerischen Landeszahnärztekammer, Prof. Dr. Christoph Benz (51) aus München, in das Präsidium. Zuvor war Benz vom Vorstand der BZÄK einstimmig als Kandidat nominiert worden.

In seiner Vorstellungsrede stellte sich Benz hinter die Politik des BZÄK-Vorstands, der auch in schwieriger Zeit die beruflichen Belange der rund 70 000 Zahnärztinnen und Zahnärzte in Deutschland kompetent und effizient vertritt. Besonderes Anliegen ist dem erst im Dezember 2010 zum bayerischen Kammerpräsidenten gewählten Hochschullehrer die Stärkung des zahnmedizinischen Praktikers. „Deutschland verfügt über eine leistungsfähige Zahnmedizin auf höchstem Niveau. Leider honoriert das Gesundheitssystem die Leistungen der Praxis nicht in angemessener Form. Von der neuen Gebührenordnung hätte ich mir z.B. eine stärkere Akzentuierung der Präventionsleistungen gewünscht.“

Benz will im kommenden Jahr auch die Brücke zur zahnmedizinischen Wissenschaft stärker ausbauen. Die neue Approbationsordnung, die 2012 verabschiedet werden soll, biete eine sehr gute Grundlage, Praxis und Wissenschaft bereits während des Studiums besser zu verzahnen.

Gemeinsam mit dem Präsidenten der BZÄK, Dr. Peter Engel, und dem Vizepräsidenten Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, will Benz, „dass die BZÄK in Berlin nicht nur angehört, sondern gehört wird“. Ausdrücklich bedankte er sich bei dem zurückgetretenen BZÄK-Vizepräsidenten Dr. Michael Frank für die geleistete Arbeit und sein hohes Engagement für die deutschen Zahnärzte.

Vorgeschlagen hatte den Kandidaten Benz der Vizepräsident der Bayerischen Landeszahnärztekammer, Christian Berger (Kempten). Er zählte auch zu den ersten Gratulanten. Berger: „Christoph Benz verfügt über hohe Integrationskraft. Das hat er im ersten Jahr als Kammerpräsident in Bayern gezeigt. Vorstand und Verwaltung der BLZK werden ihn kräftig unterstützen, damit er auch die bayerischen Interessen in Berlin vertreten kann.“

„Professor Benz versteht es, die unterschiedlichen Strömungen in der Zahnärzteschaft zu konsentieren. Sein Herz schlägt für den vor Ort praktizierenden Zahnarzt, dem sowohl eine fachliche als auch eine angemessene betriebswirtschaftliche Basis erhalten bleiben muss, um zum Wohle der Patienten das hohe zahnmedizinische Niveau in Deutschland langfristig zu sichern“, so Dr. Janusz Rat, Vorsitzender des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns: „Durch Benz ist eine Stärkung der Zusammenarbeit der beiden Körperschaften, Zahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Vereinigung, wie bisher in Bayern praktiziert, auch auf Bundesebene zu erwarten.“

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