12/16/2020 | Nachrichten | Referat Praxisfuehrung und Medizinprodukte

Medizinprodukte richtig aufbereiten

Warum eine Einstufung in Risikogruppen Pflicht ist

Grundvoraussetzung für eine sachgemäße Aufbereitung von Medizinprodukten ist deren korrekte Einstufung in Risikogruppen. Die Einstufung von Medizinprodukten richtet sich nach der bestimmungsgemäßen Anwendung und dem sich daraus ergebenden Risiko (siehe Tabelle unten). Daneben sind unbedingt die Herstellerhinweise zu berücksichtigen – und zwar insbesondere im Hinblick auf die Materialbeschaffenheit und Materialverträglichkeit.

Die Risikobewertung ist immer von der verantwortlichen Zahnärztin beziehungsweise dem verantwortlichen Zahnarzt vorzunehmen. Erfasst werden die Instrumente dabei im Formular „Risikobewertung und Einstufung von Medizinprodukten“, wobei die Einteilung in die Kategorien „unkritisch“, „semikritisch A/B“ und „kritisch A/B“ erfolgen muss.

Musterformular im QM Online

Ein entsprechendes Musterformular gibt es im Kapitel C02b05 des QM Online der BLZK (mit Login). Bitte beachten Sie: Dieses Formular muss an die individuellen Verhältnisse der Praxis angepasst werden. Nur ein individualisiertes Formular ist gültig!

Die „Risikobewertung und Einstufung von Medizinprodukten“ ist übrigens nicht zu verwechseln mit dem „Bestandsverzeichnis“ und dem „Medizinproduktebuch“. Diese Formulare finden Sie ebenfalls im QM Online:

  • Bestandsverzeichnis (Grundlagen in D04a01, Musterverzeichnis D04b03)
  • Medizinproduktebuch (Grundlagen in D04a01, Musterverzeichnis D04b04)

Risikobewertung und Einstufung von Medizinprodukten


Tabelle: Risikobewertung und Einstufung von Medizinprodukten
VOILA_REP_ID=C1257C99:002F5EB3