03/16/2021 | Pressemitteilung

„Vertrauen in den Impfstoff ist existenziell für den Erfolg der Impfkampagne“

AstraZeneca: Bayerische Zahnärzte erwarten objektive Prüfung

München, 16. März 2021 – Die bayerischen Zahnärzte verlangen eine gründliche und objektive Überprüfung des AstraZeneca-Impfstoffs, bevor über dessen weitere Verwendung entschieden wird. „Das Vertrauen in diesen Impfstoff, der schon vor dem Impfstopp in der Kritik war, lässt sich nur wiederherstellen, wenn die EMA und das Paul-Ehrlich-Institut einen Zusammenhang zwischen thrombotischen Ereignissen und den Impfungen eindeutig ausschließen können. Diese Untersuchung muss frei von politischer Einflussnahme sein und ausschließlich anhand wissenschaftlicher Kriterien erfolgen“, so Christian Berger, Präsident der Bayerischen Landeszahnärztekammer und Vorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns.

Die Aussetzung der Impfungen ist aus Sicht der beiden Körperschaften richtig und wichtig, wenngleich sie zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt passiert: „Wir stehen am Anfang einer dritten Infektionswelle, die aller Voraussicht nach noch heftiger sein wird als die vorherigen. Gerade jetzt kann jede Impfung Leben retten. Es braucht eine nationale Kraftanstrengung, um sichere Impfstoffe in ausreichender Menge und auch in Hausarztpraxen zur Verfügung zu haben“, so Berger.

Berger dankte in diesem Zusammenhang dem bayerischen Gesundheitsministerium, das die Zahnärzte und ihre Praxisteams bereits im Januar in die höchste Priorität bei der Vergabe von Impfterminen eingestuft hat. „Mittlerweile ist der Großteil der am Patienten tätigen Personen geimpft. Das ist ein wichtiger Beitrag, um die flächendeckende Patientenversorgung auch unter Pandemiebedingungen aufrechterhalten zu können“, so Berger.

Auch die Patienten seien in der Zahnarztpraxis sicher. Dafür würden umfangreiche Schutz- und Hygienemaßnahmen sorgen, die nach Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020 entsprechend angepasst worden seien. Bis heute sei in Bayern kein Fall bekannt geworden, in dem sich ein Patient in einer Zahnarztpraxis mit dem Coronavirus infiziert habe.

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