04/13/2021 | Nachrichten | Referat Freie Berufe und Europa

Prävention: Deutschland im oberen Bereich

Wie viel Geld geben die EU-Mitgliedsstaaten für die präventive Versorgung aus? Um diese Frage zu beantworten, hat das Europäische Statistikamt Eurostat jetzt Zahlen vorgelegt. Laut Eurostat machten die öffentlichen und privaten Ausgaben für präventive Versorgung 2018 im EU-Durchschnitt 2,8 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben aus, wobei die höchsten Anteile in Italien (4,4 Prozent) und Finnland (4,0 Prozent) verzeichnet wurden. Deutschland liegt mit einem Anteil von 3,2 Prozent im oberen Bereich. Den geringsten Anteil an Ausgaben für die Prävention hatten die Slowakei (0,8 Prozent), gefolgt von Griechenland, Zypern und Malta (alle 1,3 Prozent) sowie Rumänien (1,4 Prozent). Bezogen auf die Bevölkerungsgröße waren die Ausgaben für die Gesundheitsvorsorge 2018 in Schweden (165 Euro je Einwohner), Finnland (152 Euro), Deutschland (148 Euro) und den Niederlanden (146 Euro) am höchsten, während sie in Rumänien und der Slowakei (jeweils 8 Euro je Einwohner) am niedrigsten waren. Zur präventiven Versorgung zählen Maßnahmen, die darauf abzielen, die Anzahl oder den Schweregrad von Verletzungen und Krankheiten zu vermeiden oder zu reduzieren.


Quelle: BZB 4/2021, S. 11

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