04/14/2020 | Nachrichten | Coronavirus Referat Freie Berufe und Europa

Sondertreffen der Gesundheitsminister im Februar

Meinungs- und Erfahrungsaustausch zum Coronavirus

Mitte Februar trafen sich in Brüssel die Gesundheitsminister der EU-Mitgliedsstaaten zu einer außerordentlichen Sitzung, bei der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Deutschland vertrat. Einziger Tagesordnungspunkt war der Ausbruch des neuartigen Coroanvirus (Sars-CoV-2). Bereits vor der Sondersitzung war der Krisenreaktionsmechanismus der Europäischen Union, der „Integrated Political Crisis Response“ (IPCR), aktiviert worden.

Bei dem Treffen kam es zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch über den bisherigen Verlauf des Ausbruchs und die damit verbundenen nationalen Gegenmaßnahmen. Die EU-Gesundheitsminister einigten sich am Ende auf verschiedene Maßnahmen, um den Kampf gegen das Coronavirus künftig besser zu koordinieren und die Ausbreitung in Europa so weit wie möglich einzudämmen und zu verzögern.

Die Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten kündigten an, sich dabei eng an den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu orientieren und China bei der Bekämpfung des Virus weiter zu unterstützen. Die Europäische Kommission wurde gebeten, den weiteren Informationsaustausch zwischen den EU-Mitgliedsstaaten zu koordinieren, die Verwendung bestehender EU-Finanzierungsmechanismen zu prüfen und Lieferengpässe, etwa bei der Beschaffung von Schutzkleidung, durch gemeinsame Maßnahmen zu vermeiden.


Quelle: BZB 4/2020, S. 19

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