09/29/2016 | Pressemitteilung

BLZK setzt auf Beteiligung der Zahnärzteschaft

Studie zum ehrenamtlichen Engagement in der Selbstverwaltung veröffentlicht

München – „Die Bayerische Landeszahnärztekammer will den bayerischen Zahnärztinnen und Zahnärzten noch mehr Mitentscheidungs- und Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen“, so BLZK-Präsident Christian Berger zur jetzt veröffentlichten Studie „Ehrenamtliches Engagement in der zahnärztlichen Selbstverwaltung“. Sie zeigt, aus welchen Motiven und in welchen Bereichen sich bayerische Zahnärztinnen und Zahnärzte ehrenamtlich engagieren. „Wir erfahren auch viel darüber, wie die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement weiter verbessert werden können. Dies ist wichtig, um noch mehr Zahnärztinnen und Zahnärzte zu motivieren, künftig berufspolitisch aktiv in der Selbstverwaltung mitzuwirken“, ergänzt Dr. Rüdiger Schott, Vizepräsident der BLZK.


Studie „Ehrenamtliches Engagement in der zahnärztlichen Selbstverwaltung“

Die Studie wurde gemeinsam mit dem Institut für Freie Berufe in Nürnberg durchgeführt und basiert auf einer Umfrage unter allen bayerischen Zahnärztinnen und Zahnärzten. Gefragt wurde nach deren grundsätzlicher Einstellung zu ehrenamtlicher Arbeit. Bereits vorhandene persönliche Erfahrungen mit ehrenamtlicher Tätigkeit waren ebenso von Interesse wie die Frage nach möglichen Hinderungsgründen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Um mehr zum Informationsstand der Berufsträger über Dienstleistungs- und Mitwirkungsangebote der zahnärztlichen Selbstverwaltung in Bayern zu erfahren, wurden in die Untersuchung einige Fragen zu den Angeboten und Leistungen der BLZK aufgenommen.

Studie zeigt Verbesserungspotenziale auf

Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass über den Kreis der heute bereits ehrenamtlich tätigen Berufsträger hinaus eine große Zahl von Zahnärztinnen und Zahnärzten bereit ist, in der Selbstverwaltung Verantwortung zu übernehmen. Dies setzt jedoch voraus, dass neue Techniken der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung erprobt werden, um insbesondere den zeitlichen Umfang einer ehrenamtlichen Tätigkeit in der berufsständischen Selbstverwaltung zu konkretisieren. Außerdem muss die Information über Angebote zur Mitgestaltung und Mitverantwortung verbessert werden.

Der Vorstand der BLZK hat die bayerischen Zahnärztinnen und Zahnärzte immer wieder in seine Meinungsbildung bei der künftigen Ausgestaltung des Berufs und bei der Entwicklung der Rahmenbedingungen für die Berufsausübung einbezogen. Umfragen unter den bayerischen Zahnärztinnen und Zahnärzten spielen dabei eine wichtige Rolle. So wurde im Jahr 2007 die Studie „Zukunft der Praxis – Praxis der Zukunft“ veröffentlicht, 2010 folgte eine Untersuchung zum Thema „Zahnärztinnen in Bayern – Vereinbarkeit von Familie und Beruf“.


Journalisten erhalten eine Druckfassung der Studie nach Zusendung einer Kopie des Presseausweises:

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Ehrenamtliches Engagement in der Selbstverwaltung

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