12/07/2016 | Nachrichten | BLZK

Fahrplan für Bundestagswahl steht

BLZK-Vollversammlung verabschiedet Positionspapier

Auf ihrer Vollversammlung Anfang Dezember 2016 in München hat sich die Bayerische Landeszahnärztekammer für den Erhalt des dualen Systems in der Krankenversicherung ausgesprochen.

Einstimmig verabschiedeten die 70 Delegierten den Leitantrag des Vorstands, der unter anderem den Fortbestand der privaten Krankenversicherung vorsieht. Eine „ausschließlich ideologisch motivierte Bürgerversicherung“ lehnt die Berufsvertretung der bayerischen Zahnärzte ab, weil sie „keines der Probleme“ löse, mit denen das deutsche Gesundheitssystem konfrontiert wird.

Gegen Innovationsbremse

Allerdings forderte das Parlament der bayerischen Zahnärzte die privaten Krankenversicherungsunternehmen auf, „ihre Leistungen am medizinischen Fortschritt zu orientieren, um Innovationen in der Zahnmedizin zu ermöglichen“. Zudem müsse sich die Erstattungspraxis der privaten Krankenversicherer an die tatsächlichen Kosten für zahnärztliche Leistungen anpassen.

Zehn Monate vor der Bundestagswahl formulierte die BLZK auch zu anderen gesundheitspolitischen Themen wie der Delegation von Leistungen und der Digitalisierung des Medizinbetriebs klare Forderungen. Festgehalten sind sie in dem Zehn-Punkte-Papier „Positionen der bayerischen Zahnärzte zur Bundestagswahl 2017“.

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