08/07/2017 | Nachrichten | Referat Zahnaerztliches Personal

Jahresbericht Weiterbildungsstipendium – eine Erfolgsgeschichte

Karriere durch Zusatzqualifikation

Fachkräfte mit beruflicher Qualifikation sind gefragter denn je. Wer eine Berufsausbildung mit einem hervorragenden Ergebnis abschließt, kann seiner Karriere durch ein Weiterbildungsstipendium einen kräftigen Schub verleihen. 1,5 Prozent der Gesamtzahl der jährlichen Ausbildungsabschlüsse dürfen von den Kammern für ein Weiterbildungsstipendium ausgewählt werden.

Bericht in Zahlen

Im Aufnahmejahr 2016 wurden von den Kammern bundesweit ca. 6000 Stipendien vergeben. Davon erhalten aufgrund der Ausbildungszahlen und der am Programm beteiligten Kammer die Freien Berufe ca. sechs Prozent. Die Bayerische Landeszahnärztekammer kann jährlich 20 bis 25 Stipendiaten aufnehmen.

Bundesweit haben 46 Prozent einen Hauptschulabschluss bzw. mittlere Reife, 53 Prozent eine allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife, ein Prozent der Stipendiaten waren ohne Angaben. Von den ZFA-Weiterbildungsstipendiaten in Bayern hatten im Jahr 2016 36 Prozent eine allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife und 64 Prozent einen Hauptschulabschluss oder Mittlere Reife.

Das Weiterbildungsstipendium wird von den Zahnmedizinischen Fachangestellten bayernweit ähnlich wie bundesweit für folgende Weiterbildungsmaßnahmen genutzt:

  • 41 % berufliche Weiterbildung
  • 39 % Aufstiegsfortbildung
  • 3 % Berufsbegleitendes Studium
  • 17 % fachübergreifende Persönlichkeitsbildung

Ein Weg engagierte Fachkräfte zu fördern

Das Weiterbildungsstipendium kann ein Weg sein, das Interesse zu fördern und mit Freude am Beruf der ZFA durch gezielte Weiterbildungsmaßnamen die Karriere in der Praxis voranzubringen. Für die Arbeitgeber wird es immer wichtiger, gutes Personal zu binden. Vertrauen und gegenseitiger Respekt sowie die Möglichkeit in der Praxis erworbene Kenntnisse umzusetzen, wird neben den finanziellen Aspekten ein Anreiz sein, Fachpersonal zu halten.

Mit der Aussicht auf ein Weiterbildungsstipendium kann dies bereits in der Ausbildung zur ZFA beginnen. Die Ausbildung der ZFA soll zur Chefsache werden, um auch in Zukunft neben den großen Konzernen interessiertes und engagiertes Fachpersonal zu bekommen. Gutes Betriebsklima und den Ansprüchen von Auszubildenden etwas entgegenzukommen, wie es viele Großbetriebe bereits praktizieren, ist auch in Zahnarztpraxen der Schlüssel, dem drohenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

Ansprechpartner

Zahnärztliches Personal
Carola Berger
Tel.: 089 72480-170
Fax: 089 72480-171

Nachricht senden

VOILA_REP_ID=C1257C99:002F5EB3