11/16/2017 | Nachrichten | BLZK

Was beim digitalen Nachlass zu beachten ist

Rechtzeitig vorsorgen

Zahnärzte sollten sich rechtzeitig um ihren digitalen Nachlass kümmern und in einer entsprechenden Vollmacht einen Nachlassverwalter bestimmen. Diesen Rat gibt der Fachanwalt für Erbrecht, Rüdiger Gust, in der November-Ausgabe des BZB.

„Wichtig ist eine Übersicht über alle Online-Accounts mit Benutzernamen und Kennwörtern. Sie sollte am besten auf einem verschlüsselten oder passwortgeschützten USB-Stick gespeichert werden. Wer ganz sicher gehen will, deponiert den Stick an einem geschützten Ort, den nur er selbst und sein Nachlassverwalter kennt“, so der Rechtsanwalt.

Vom Gerichtsbeschluss bis zum Erbschein

Für die Löschung von Online-Accounts verlangen die meisten Unternehmen einen Gerichtsbeschluss des Landes, in dem sie ihren Firmensitz haben. Bei einigen Online-Unternehmen ist die Vorlage einer Sterbeurkunde und – im ungünstigsten Fall – eines Erbscheins erforderlich. Gust: „Dadurch kann schnell eine hohe Summe für Gerichtskosten und Anwaltshonorare zusammenkommen.“

Der vollständige Beitrag aus dem BZB als PDF:

Ewiges leben im Netz – Was beim digitalen Nachlass zu beachten ist
(BZB 11/2017, S. 36-37)

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