01/15/2018 | Nachrichten | Referat Praxisfuehrung

Das neue Mutterschutzgesetz

Was ist zu beachten?

Ab 1. Januar 2018 müssen Praxisinhaber jeden Arbeitsplatz im Rahmen einer anlassunabhängigen Gefährdungsbeurteilung auf mögliche Gefährdungen für schwangere oder stillende Mitarbeiterinnen prüfen. Gegebenenfalls sind erforderlich werdende Schutzmaßnahmen festzulegen. Das Ergebnis dieser Gefährdungsbeurteilung muss der Arbeitgeber im Rahmen einer Dokumentation festhalten. Stellt der Praxisinhaber im Tätigkeitsbereich einer schwangeren oder stillenden Frau eine sogenannte „unverantwortbare Gefährdung“ fest, ist er verpflichtet, die erforderlichen Schutzmaßnahmen zu treffen.

Der Einsatz einer schwangeren bzw. stillenden angestellten Zahnärztin oder Zahnmedizinischen Fachangestellten bei der Patientenbehandlung oder bei der Aufbereitung von Medizinprodukten ist auch nach der Gesetzesreform nicht möglich. Auch der Umgang mit Gefahrstoffen und eine mögliche Infektionsgefahr durch spitze, stechende und schneidende Gegenstände kann nicht in der Weise eingeschränkt werden, dass die Gefährdung als „verantwortbar“ im Sinne des Mutterschutzgesetzes erscheint.

Weitere Informationen im QM Online

Hilfestellung gibt das Kapitel B05 der Arbeitssicherheit im QM-System der BLZK. Die hinterlegten Informationen stehen in überarbeiteter Form zur Verfügung.

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