02/16/2018 | Nachrichten | Referat Zahnaerztliches Personal

Höhere ZFA-Ausbildungsvergütungen ab April 2018

Bayerische Landeszahnärztekammer passt Empfehlungen an

Um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, hat die Bayerische Landeszahnärztekammer ihre Empfehlungen für Ausbildungsvergütungen angepasst. Der Vorstand der BLZK folgte damit entsprechenden Forderungen aus dem Berufsstand.

Die neue Vergütungsregelung der BLZK ist eine bayernweite Basisempfehlung. Ab 1. April 2018 gelten folgende Beträge:

1. Ausbildungsjahr: 730 Euro (bisher: 610 Euro)
2. Ausbildungsjahr: 770 Euro (bisher: 650 Euro)
3. Ausbildungsjahr: 820 Euro (bisher: 700 Euro)

Ausschlaggebend für diese Erhöhung sind die Ausbildungsvergütungen in anderen Berufen, Branchen und Bundesländern (siehe Tabelle „Ausbildungsvergütungen für ZFA und MFA in Deutschland”. In: BLZK passt Empfehlungen an. Höhere ZFA-Ausbildungsvergütungen ab April – PDF | 346 KB, BZB 3/2018, S. 24f.)

Der Abschluss einer individuell höheren Ausbildungsvergütung bleibt ausbildenden Zahnarztpraxen selbst überlassen. Mit der Erhöhung der Ausbildungsvergütung sollen zusätzliche Anreize geschaffen werden, Jugendliche für die Ausbildung zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) zu gewinnen. Die neuen Vergütungsempfehlungen gelten für alle Ausbildungsverträge, die ab 1. April 2018 geschlossen werden.

Kein Tarifvertrag in Bayern

Als zuständige Stelle für die Ausbildung kann die BLZK regelmäßig Empfehlungen zur Höhe der angemessenen Ausbildungsvergütung im Ausbildungsberuf ZFA herausgeben, sofern es – wie in Bayern – keinen Tarifvertrag oder alternative Vorschriften gibt. Die letzten Empfehlungen zur Anhebung der Ausbildungsvergütung stammen aus dem Jahr 2013.

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