03/27/2018 | Nachrichten | BLZK

Musterschreiben für Beihilfeberechtigte

BLZK reagiert auf restriktive Erstattungspraxis

Als Reaktion auf die restriktive Erstattungspraxis mehrerer Beihilfestellen hat die Bayerische Landeszahnärztekammer ein Informationsschreiben für beihilfeberechtigte Patienten veröffentlicht. Das Musterschreiben kann auf der Internetseite des Referats Honorierungssysteme der BLZK heruntergeladen werden.

„Zahnarztpraxen sollten das Informationsschreiben an beihilfeberechtigte Patienten weitergeben, wenn diese nach einem Heil- und Kostenplan fragen“, rät der Präsident der BLZK, Christian Berger. Dies sei notwendig, um die Patienten bereits vor einer möglichen Erstattungskürzung durch die Beihilfestelle über ihre Rechte aufzuklären. Außerdem empfiehlt die Berufsvertretung der bayerischen Zahnärzte einen Hinweis auf dem Heil- und Kostenplan und/oder der Liquidation, dass Steigerungsfaktoren über dem 2,3-fachen Satz von den Beihilfestellen möglicherweise nicht akzeptiert werden.

Zu den Musterschreiben:

www.blzk.de/goz-beratung

Beihilfe lehnt höhere Sätze ab

Viele Beihilfestellen hatten zuletzt eine kritischere Prüfung von Zahnarztrechnungen vorgenommen und Begründungen für einen höheren Steigerungsfaktor nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) zurückgewiesen. Die Folge waren Kürzungen der Erstattungsbeträge.

Gemeinsame Arbeitsgruppe gebildet

Um eine Lösung für dieses Problem zu finden, führte die BLZK ein Gespräch mit hochrangigen Vertretern des Landesamtes für Finanzen sowie des Bayerischen Beamtenbundes. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe soll nun zeitnah Lösungen für Patienten erarbeiten, bei denen die Beihilfe zuvor eine Rechnungserstattung in voller Höhe abgelehnt hatte.

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