10/09/2018 | Nachrichten | BLZK

Neues Format: Interdisziplinäre Runde

59. Bayerischer Zahnärztetag vom 18. bis 20. Oktober

Komplexe Fälle können in der täglichen Praxis für jeden Zahnarzt zur Herausforderung werden – schließlich sind viele Einzelaspekte aus den unterschiedlichen Fachrichtungen zu berücksichtigen. Das Programm des 59. Bayerischen Zahnärztetages trägt dem Rechnung: Im neuen, zweiteiligen Format „Der komplexe Fall interdisziplinär“ arbeiten fünf Zahnärzte und ein Zahntechniker gemeinsam an einer konkreten Aufgabe.

Fallbeispiel: Erneuerung einer Pinledge-Brücke

Teil 1: Befund und Planung

Eine klinische Situation dient als Leitfaden: Eine nach 20 Jahren frakturierte Pinledge-Brücke muss erneuert werden. Im ersten Block der interdisziplinären Runde stehen „Befund und Planung“ im Mittelpunkt. Es werden Diagnosen gestellt und die optimale Versorgung aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert. So erhalten die Teilnehmer des Bayerischen Zahnärztetages gleichzeitig einen Überblick zum aktuellen Stand der Wissenschaft, zu neuen technischen Möglichkeiten und künftigen Entwicklungen.

Teil 2: Therapie, Prognose und Erhalt

Trotz einer fundierten, abgesicherten Planung ist die Vorgehensweise der einzelnen Fachdisziplinen bei der therapeutischen Umsetzung oft unterschiedlich. Deshalb erarbeiten die sechs Experten im zweiten Teil „Therapie, Prognose und Erhalt“ verlässliche Entscheidungshilfen für die Realisierung. Dabei geht es vor allem um praktische Tipps und Tricks, aber auch um Worst-Case-Szenarien. Auf diesem Fundament lässt sich eine gute Voraussage für die Langzeitversorgung „Reparatur einer Pinledge-Brücke“ geben. Darüber hinaus verdeutlicht die Diskussion an mehreren Stellen des klinischen Pfades die Bandbreite der modernen Zahnmedizin.

Anmeldung

www.bayerischer-zahnaerztetag.de

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