01/10/2019 | Nachrichten | Referat Freie Berufe und Europa

Stabile Konjunktur bei Freien Berufen

Herausforderung Fachkräftemangel

Freiberufler in Deutschland sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Knapp 50 Prozent bewerten ihre Situation als gut, knapp 40 Prozent als befriedigend. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die das Institut für Freie Berufe (IFB) Ende 2018 für den Bundesverband der Freien Berufe (BFB) durchgeführt hat.

Positive Prognosen und gute Auslastung

Auch die Prognosen der Freiberufler für das nächste halbe Jahr sind positiv. Über 90 Prozent erwarten eine günstigere oder gleichbleibende Entwicklung. Die meisten Freiberufler (71 Prozent) wollen ihren Mitarbeiterstamm halten. 16 Prozent planen, mehr Mitarbeiter zu beschäftigen.

44 Prozent der befragten Freiberufler sind gut ausgelastet, 31 Prozent sogar überausgelastet. 16 Prozent erwarten, in den nächsten ein bis zwei Jahren ihre Kapazitäten zu überschreiten.

So finden und binden Freiberufler Mitarbeiter

Die Suche nach geeignetem Personal wird in den kommenden Jahren noch schwieriger, schätzen die Freiberufler. Schon jetzt sei es mehrheitlich problematisch, Mitarbeiter und Auszubildende zu finden, so die Studie. Bei jedem zweiten Befragten steigen die Kosten, um Mitarbeiter zu binden. Vor allem flexible Arbeitszeitmodelle sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden Mitarbeitern angeboten, um sie zu halten.

Die Verantwortung für die Personalgewinnung liegt fast ausschließlich bei den Freiberuflern. Sie setzen dabei auf persönliche Kontakte sowie Stellenanzeigen auf der eigenen Website oder auf der Internetseite der Agentur für Arbeit. Auszubildende finden Freiberufler häufig, indem sie Praktika anbieten.

Weitere Infos zur Konjunkturumfrage auf der Website des BFB

Bundesverband der Freien Berufe e.V.

Bundesverband der Freien Berufe e.V.

Zur BFB-Website

VOILA_REP_ID=C1257C99:002F5EB3