02/20/2019 | Nachrichten | BLZK

Vermeintliche DSGVO-Abmahnungen enthalten Virus

Betreffende E-Mails mit ZIP-Datei nicht öffnen!

Vorsicht vor E-Mails unter dem Namen von existierenden Anwaltskanzleien, mit denen Zahnarztpraxen wegen vermeintlichen DSGVO-Verstößen auf dem Facebook-Auftritt oder der Praxis-Website in abmahnungsähnlicher Weise angeschrieben werden.

Kriminelle – nicht die Kanzleien selbst, deren Name missbräulich verwendet wird – versenden massenhaft E-Mails und versuchen so, einen Virus auf den Rechnern zu platzieren. Der Virus befindet sich in der angehängten ZIP-Datei.

Generell können Viren auch in Word- oder PDF-Dokumenten enthalten sein. Möglicherweise sollen Rechnerdaten durch Schadsoftware verschlüsselt werden und ein „Lösegeld” für die Entschlüsselung erpresst werden.

In manchen Fällen gibt es die in der E-Mail genannte Kanzlei gar nicht. Rückfragen bei den namentlich ausgewiesenen Kanzleien können deren Geschäftsbetrieb zum Erliegen bringen und sind daher in der Regel nicht empfehlenswert.

Löschen Sie die E-Mails komplett

Öffnen Sie die ZIP-Datei keinesfalls, sondern löschen Sie die E-Mail komplett aus dem E-Mail-Postfach, auch aus dem Papierkorb!

E-Mails mit Viren werden von Kriminellen unter missbräuchlicher Verwendung des Namens unter anderem folgender Kanzleien verschickt:

  • Kanzlei Eckert & Kollegen
  • Kanzlei Stegmeier & Kollegen
  • Kanzlei Loewe
  • Anwaltskanzlei Wiedsmann & Kollegen
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