04/03/2019 | Nachrichten | Referat Freie Berufe und Europa

BZÄK positioniert sich zur Europawahl

Das fordert die Bundeszahnärztekammer von der EU

Vom 23. bis 26. Mai 2019 wählen die Bürger der Europäischen Union (EU) zum neunten Mal das Europäische Parlament. In Deutschland findet die Wahl am 26. Mai statt. Für die Bundeszahnrärztekammer (BZÄK) ist die Wahl eine „Richtungswahl in Zeiten des Umbruchs”. In ihrem Positionspapier „Europawahl 2019. Für eine moderne Zahnmedizin mit hoher Versorgungsqualität” hat die BZÄK ihre Forderungen an die EU zusammengefasst.

Kritisch sieht die BZÄK, dass durch den immer größer werdenden Einfluss Europas auf den zahnärztlichen Berufsstand in Deutschland das Subsidiaritätsprinzip unterwandert wird. Ziel der BZÄK ist es, dass die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland ihren Spitzenplatz beim Ausbildungsniveau der Zahnärzteschaft und bei der Versorgungsqualität behält.

Die Kernforderungen der BZÄK im Einzelnen

  1. Patienteninteresse und Selbstverwaltung: Sicherstellung der freien Berufsausübung im Patienteninteresse und Erhalt bewährter Strukturen der Selbstverwaltung
  2. Freie Berufe: Verabschiedung einer Europäischen Charta der Freien Berufe
  3. Bürokratieabbau: Bürokratieabbau für die Freien Berufe – Folgen europäischer Gesetzgebung besser abschätzen
  4. Ausbildung: Gewährleistung einer hohen Qualität der zahnmedizinischen Ausbildung
  5. Digitalisierung: Gestaltung der Digitalisierung im Gesundheitswesen zum Nutzen der Patienten
  6. Amalgam: Erhalt von Amalgam als notwendiges zahnmedizinisches Füllungsmaterial
  7. Antibiotikaresistenzen: Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen
  8. Mundgesundheit: Verbesserung der Mundgesundheit

Direkt zum Positionspapier der BZÄK zur Europawahl 2019 (PDF)

Europawahl 2019

Für eine moderne Zahnmedizin mit hoher Versorgungsqualität

Zum Positionspapier der BZÄK

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