06/28/2019 | Nachrichten | Referat Patienten und Versorgungsforschung

Bayerischer Präventionsbericht vorgestellt

„Die Verbesserung der Mundgesundheit gehört zu den Erfolgsgeschichten der Prävention“, ist im Bayerischen Präventionsbericht zu lesen, der am 24. Juni vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Augsburg vorgestellt wurde. 

Mit diesem Bericht liegt erstmals eine umfassende Übersicht und Analyse zur Gesundheitsvorsorge in Bayern vor. Und die bayerischen Zahnärzte sind ausführlich darin vertreten: zum einen mit der Gruppenprophylaxe in Schulen und Kindergärten durch die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit (LAGZ), zum anderen mit ihren zahlreichen Angeboten zur Förderung der Mundgesundheit in der Pflege wie dem Schulungskoffer „Mundpflege in der Pflege“, Fortbildungsveranstaltungen, Kooperationszahnarzt- und Patenzahnarztmodell sowie Broschüren und Infoblättern.

Lob für die bayerischen Zahnärzte

Fast drei Viertel aller 12-Jährigen in Bayern haben mittlerweile ein naturgesundes Gebiss. „Man muss die Zahnärzte loben. Sie haben viel gearbeitet“, sagte die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml. Auch Prof. Dr. Manfred Wildner vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, der den Präventionsbericht bei der Vorstellung kompakt zusammenfasste, schloss sich dem Lob für die bayerischen Zahnärzte an: „Großartig! Die Gruppenprophylaxe – in Schulen und Kindergärten zu gehen – hat sich gelohnt.“ Eine Ausnahme bilden die Kinder mit Flucht- und Migrationshintergrund – bei ihnen besteht noch Nachholbedarf.

Bayerischer Präventionsbericht 2019

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