11/27/2019 | Nachrichten | Referat Zahnaerztliches Personal

Urkundenverleihung beim Bayerischen Zahnärztetag

„Fortbildung – der Weg zu mehr Verantwortung“

Für hervorragende Leistungen zeichnete die Bayerische Landeszahnärztekammer beim 60. Bayerischen Zahnärztetag Absolventinnen der Aufstiegsfortbildungen zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin (ZMP), Dentalhygienikerin (DH) und Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin (ZMV) aus. Ministerialdirigentin Gabriele Hörl vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege verlieh bereits zum achten Mal den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung.


Die besten Absolventinnen der Aufstiegsfortbildungen 2019: Sabrina Rauh (ZMP, 2.v.l.), Rebecca Fürstberger (ZMV, 3.v.r.) und Jessica Stauber (DH, 2.v.r.). Zu den Gratulanten zählten Dr. Silvia Morneburg, Referentin Zahnärztliches Personal der BLZK (l.), Ministerialdirigentin Gabriele Hörl vom bayerischen Gesundheitsministerium (3.v.l.) und Dr. Peter Maier, Co-Referent Zahnärztliches Personal der BLZK (r.).

Der Präsident der BLZK, Christian Berger, Ministerialdirigentin Gabriele Hörl und die beiden Referenten Zahnärztliches Personal der BLZK stellten bei der Urkundenverleihung den Leitsatz „Fortbildung – der Weg zu mehr Verantwortung“ in den Mittelpunkt. Die Tätigkeiten des zahnärztlichen Personals nehmen an Komplexität zu. Ein elementares Kompetenzfeld ist die Unterstützung und Motivation der Patienten für eine beständig gute Mundhygiene. Kompetenz setzt jedoch nicht nur Wissen voraus, sondern ist auch mit der Übernahme von Verantwortung verbunden.

Besondere Anerkennung fanden das Durchhaltevermögen, die Selbstdisziplin und Stressresistenz der Absolventinnen. Viele Teilnehmerinnen schafften dabei den Spagat zwischen Familienleben und berufsbegleitender Fortbildung. Etliche positive Rückmeldungen bei der feierlichen Urkundenverleihung zeigten zudem, dass sie den großen Rahmen zum Abschluss ihrer Fortbildungsmaßnahmen zu schätzen wissen.


Ministerialdirigentin Gabriele Hörl, Leiterin der Abteilung Gesundheitspolitik, ambulante Versorgung und Krankenversicherung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (vorne, 8.v.l.), und Dr. Silvia Morneburg, Referentin Zahnärztliches Personal der BLZK (vorne, 2.v.l.), mit den Absolventinnen der Aufstiegsfortbildungen, denen der Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung verliehen wurde.

Bilanz der Aufstiegsfortbildungen

Im Jahr 2019 absolvierten 431 Teilnehmerinnen die Fortbildungsgänge der BLZK. Davon ließen sich 194 zur ZMP, 55 zur DH und 182 zur ZMV fortbilden. Insgesamt lag die Erfolgsquote bei 88,17 Prozent. Die Prüfung zur ZMP schlossen 23 Bewerberinnen nicht erfolgreich ab, bei den DH waren es 7 und bei den ZMV 21 Teilnehmerinnen. An insgesamt 32 Prüfungstagen waren 15 Prüfungsausschüsse für die BLZK im Einsatz. Um weite Anreisewege zu vermeiden und so auch dem Umweltbewusstsein Rechnung zu tragen, fanden die Prüfungen in Erlangen, München und Nürnberg statt.

Derzeit befinden sich 188 ZMP, 58 DH und 146 ZMV in Fortbildungen. Sie werden sich im Frühjahr beziehungsweise Herbst 2020 zu den jeweiligen Prüfungen anmelden. Weitere Kurse, die im Frühjahr 2020 beginnen und im Herbst 2020 enden werden, sind in Planung.

Entwicklung der Absolventenzahlen

Einen erneuten Anstieg gab es im Fortbildungsgang ZMV. Absolvierten 2007 noch 76 Teilnehmerinnen diese Aufstiegsfortbildung, so hat sich ihre Zahl in diesem Jahr nahezu verdreifacht. Allein im Frühjahr 2020 werden 116 Teilnehmerinnen zur ZMV erwartet. Die Teilnehmerzahlen beim Fortbildungsgang DH sind seit 2015 nahezu konstant, während sich im Fortbildungsgang ZMP ein Rückgang abzeichnet.

Kontinuität bei Auszubildenden

Im September begannen in Bayern 2 566 Jugendliche eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten. Damit stabilisierten sich die Ausbildungszahlen im Freistaat auf hohem Niveau. Die Ausbildung zur ZFA ist der Einstieg zum Aufstieg in eine berufliche Zukunft mit weitreichenden Karrierechancen. Bei den aktuellen Erfolgen dürfen jedoch der demografische Wandel und der Trend zum Besuch weiterführender Schulen und zur Aufnahme eines Studiums nicht außer Acht gelassen werden.

Höherer Meisterbonus

Die Bayerische Staatsregierung unterstützt die Ausbildungsberufe und setzt mit dem Meisterbonus ein deutliches Signal für die berufliche Fortbildung. Am 1. Juni erhöhte der Freistaat den Meisterbonus von 1.500 Euro auf 2.000 Euro. Das Referat Zahnärztliches Personal der BLZK begrüßt diese Entscheidung, weil dadurch die Leistungen und das berufliche Engagement von Zahnmedizinischen Fachangestellten, die eine Aufstiegsfortbildung absolviert haben, honoriert werden.

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