07/26/2017 | Nachrichten | Referat Zahnaerztliches Personal

ZFA bleibt beliebter Ausbildungsberuf

Weiter in den „Top Ten“

Die Ausbildung in einer Zahnarztpraxis steht bei Jugendlichen aus Bayern nach wie vor hoch im Kurs. Das bestätigt die Rangliste 2016 der beliebtesten Ausbildungsberufe, die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIB) veröffentlicht hat.

Mit 2 928 Neuabschlüssen belegte die Ausbildung zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) im vergangenen Jahr Rang sieben unter den am häufigsten gewählten Ausbildungsberufen im Freistaat. Damit machte der Ausbildungsgang gegenüber dem Vorjahr einen Platz gut. Zum Vergleich: Bundesweit landete die ZFA-Ausbildung auf Rang neun der beliebtesten Ausbildungsberufe. Während der Anteil der weiblichen Auszubildenden in Bayern bei 98 Prozent lag, waren es in Deutschland sogar 98,3 Prozent.

Spitzenplätze für kaufmännische Berufe

Die meisten Vertragsabschlüsse im Freistaat verzeichnete das BIBB bei den Ausbildungsberufen Kaufmann/-frau für Büromanagement (5 064 Neuabschlüsse) und Kaufmann/-frau im Einzelhandel (4 410). Platz drei ging an den Ausbildungsgang Kraftfahrzeugmechatroniker/-in (4 227), gefolgt von den Berufen Verkäufer/-in (4 053), Industriekaufmann/-frau (3 483) und Medizinische/-r Fachangestellte/-r (3 447). Hinter den ZFA reihten sich auf den Plätzen acht bis zehn die Ausbildung zur/zum Industriemechaniker/-in (2 721), Fachinformatiker/-in (2 436) und Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel (2 394) ein.

Werbung macht sich bezahlt

Dr. Silvia Morneburg, Referentin Zahnärztliches Personal der Bayerischen Landeszahnärztekammer, führt die gute Platzierung in der Ausbildungsstatistik nicht nur auf die Vielfalt des Berufsbilds ZFA, sondern auch auf gezielte Werbemaßnahmen der bayerischen Zahnärzte zurück. „Bei regionalen und bayernweiten Ausbildungsmessen wie der ,Berufsbildung‘ in Nürnberg stellen BLZK und Zahnärztliche Bezirksverbände immer wieder die Vorteile der ZFA-Ausbildung heraus.

Pluspunkte sind vor allem die ortsnahe Ausbildung, ein krisensicherer Arbeitsplatz, attraktive Aufstiegsmöglichkeiten und unter Umständen sogar die Zugangsberechtigung zu einer Hochschule“, betont sie. Auch Teilzeitstellen werden in zahnmedizinischen Assistenzberufen immer häufiger angeboten. „Dadurch können Praxisangestellte Familie und Beruf besser miteinander in  Einklang bringen“, erklärt Morneburg.

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