Ausbildungsnachweis ZFA
Der Ausbildungsnachweis ist dein persönliche Begleiter auf dem Weg zum Berufsabschluss. Hier hältst du fest, was du Woche für Woche gelernt, ausprobiert und geschafft hast – Schritt für Schritt bis zur bestandenen Prüfung.
Die Wochenberichte entstehen während der Praxiszeiten. Wenn konsequent jede Woche dokumentiert wird, ist das Erlebte noch frisch. So bleibt alles authentisch, nachvollziehbar. Die Ausbilderinnen und Ausbilder bestätigen die Einträge einmal wöchentlich mit ihrer Unterschrift – als Zeichen dafür, dass Lernfortschritte gesehen und gewürdigt werden.
Zusätzlich gehören pro Ausbildungsjahr drei individuelle Berichte dazu. Die Themen legt der Ausbildungsbetrieb fest, doch ihre Gestaltung bleibt kreativ und individuell. Auch sie entstehen während der Praxiszeiten und werden nach Fertigstellung ebenfalls abgezeichnet.
Mit jedem Bericht wächst nicht nur die Dokumentation, sondern auch das eigene Verständnis für den Beruf – und das macht den Ausbildungsnachweis zu weit mehr als nur Papierkram oder einem lästigen Pflichtpunkt.
Checkliste: Was gehört zum Ausbildungsnachweis?
- Der unterschriebene betriebliche Ausbildungsplan (= individueller Ausbildungsplan)
Teil 1 – Ausbildungszeit 1.bis 18. Monat Teil 2 – Ausbildungszeit 19. bis 36. Monat Teil 3 – integrativ, gesamte Ausbildungszeit - Ein
Wochenbericht für jede Ausbildungswoche - Mindestens drei
individuelle Berichte pro Ausbildungsjahr
Ausfüllhilfe Wochenbericht
Die Abbildung links zeigt einen Ausschnitt aus dem betrieblichen Ausbildungsplan. In ihm sind die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten beschrieben, die während der Ausbildung in der Praxis vermittelt werden sollen. Der Ausbildungsplan dient als Leitfaden für die praktische Ausbildung. Die Berufsbildpositionen sind laufend nummeriert und enthalten einzelne Ausbildungsinhalte, die mit Buchstaben gekennzeichnet sind.
Im Wochenbericht (rechts) hältst du kurz und stichpunktartig fest, was du in der jeweiligen Woche in der Ausbildungspraxis & Berufsschule gelernt und welche Tätigkeiten du durchgeführt hast.
- Betriebliche Tätigkeiten: Was hast du praktisch gemacht?
- Berufsschule: Welche Themen wurden behandelt?
- Unterweisungen/Schulungen: Was wurde dir zusätzlich in der Praxis vermittelt?
Ordne soweit wie möglich jeder betrieblichen Tätigkeit eine passende Berufsbildposition aus deinem betrieblichen Ausbildungsplan zu. Trage dafür die Lfd. Nr. und den Buchstaben der entsprechenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten ein. Deine Ausbildende oder dein Ausbildender kontrolliert und zeichnet den Ausbildungsnachweis regelmäßig ab.
Tipp: Stichpunkte reichen aus. Der Bericht soll übersichtlich und nachvollziehbar sein und nicht für jede Tätigkeit gibt es eine passende Berufsbildposition. In diesem Fall lässt du das Feld einfach frei.
Häufige Fragen
Ja. Der Ausbildungsnachweis kann auch am PC ausgefüllt werden. Er muss jedoch mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung Teil 1 bzw. Teil 2 ausgedruckt und unterschrieben bei Ihrem Zahnärztlichen Bezirksverband (ZBV) eingereicht werden.
Nein. Stichpunkte reichen aus. Das Beispiel im Artikel
In dieser Spalte tragen Sie die laufende Nummer – Lfd. Nr. – der zur Tätigkeit passenden
Berufsbildposition aus dem Ausbildungsplan ein. Siehe auch Link rechter Kasten.
Nein. Das Führen des Ausbildungsnachweises ist Teil der Ausbildung und zählt zur Ausbildungszeit. Er wird während der Ausbildungszeit in der Ausbildungspraxis geführt.
Die Wochenberichte und die individuellen Berichte werden stichprobenhaft überprüft und müssen nur nach Aufforderung durch den ZBV eingereicht werden.
Für Ausbilder: Erfolgreich ausbilden
Wie lassen sich die Ausbildungsinhalte im Betrieb praxisnah vermitteln? Die Umsetzungshilfe des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) unterstützt Ausbilderinnen und Ausbilder bei der Planung und Durchführung der Ausbildung zur bzw. zum ZFA.
Das Heft bietet:
- Erläuterungen zur Ausbildungsordnung und zum Ausbildungsrahmenplan
- Hinweise zur betrieblichen Umsetzung der Ausbildungsinhalte
- Beispiele für Lernsituationen und Prüfungsaufgaben
- Praktische Checklisten und Vorlagen für die Ausbildungspraxis
- Informationen zur gestreckten Abschlussprüfung

Mo, Mi, Do: 8:30 bis 11:30 Uhr und 12:30 bis 15:00 Uhr
Di: 12:30 bis 15:00 Uhr
Fr: 8:30 bis 12:00 Uhr

Mo, Mi, Do: 8:30 bis 11:30 Uhr und 12:30 bis 15:00 Uhr
Di: 12:30 bis 15:00 Uhr
Fr: 8:30 bis 12:00 Uhr
Der BZBplus-Beitrag erklärt den Ausbildungsnachweis Schritt für Schritt und gibt Ausbildenden sowie Auszubildenden praktische Tipps für die korrekte Führung.
Zuletzt angepasst am 16.10.26

