Grundlagen Konstanzprüfung filmgestützt

Die Konstanzaufnahme dient der Qualitätssicherung der Filmaufnahmen. Nicht nur Bedienungsfehler, sondern auch schadhafte Geräte können zu einer schlechten Qualität – bis hin zu nicht verwertbaren Bildern – führen. Sie prüfen damit selbst, ob die Qualität Ihrer Geräte gut genug ist, um Patientenaufnahmen zu fertigen.

Beim filmgestützten Röntgen werden geprüft:

  • Filmentwicklung (Filmverarbeitung) – wöchentlich
  • Röntgengerät – monatlich
  • Dunkelraum – jährlich

Überprüfen und bewerten

Sie führen die Konstanzaufnahme mit einem Röntgengerät wöchentlich zu Beginn jeder Arbeitswoche durch. Sie bestimmen dieses Röntgengerät selbst und verwenden immer dasselbe Röntgengerät.

Mit allen weiteren in der Praxis vorhandenen Röntgengeräten und -strahlern führen Sie die Konstanzaufnahmen monatlich durch.

Mit einem Röntgengerät Ihrer Wahl führen Sie zusätzlich einmal jährlich und nach Änderungen der Raumbeleuchtung/Tageslichtvorsatz die Dunkelraumprüfung durch.

Bei den folgenden Geräten müssen die aufgelisteten Parameter überprüft und bewertet werden.

Tubusgeräte – Röntgengeräte mit intraoralem Strahler

  • Temperatur des Entwicklers
  • Optische Dichte: visueller Vergleich mit der Referenzaufnahme
  • Mechanische Unversehrtheit des Tubus

OPG

  • Temperatur des Entwicklers
  • Optische Dichte: visueller Vergleich mit der Referenzaufnahme
  • Artefaktfreiheit
  • Nutzstrahlenfeld: umlaufend unbelichteter Rand

FRS

  • Temperatur des Entwicklers
  • Optische Dichte: visueller Vergleich mit der Referenzaufnahme
  • Artefaktfreiheit
  • Nutzstrahlenfeld: umlaufend unbelichteter Rand

Dokumentation

Legen Sie sich einen Ordner an, in dem Sie die Bilder und Prüfergebnisse aufbewahren.

Die aktuelle Referenzaufnahme, mit der Sie jede Konstanzaufnahme vergleichen müssen, und der dazu gehörige Abnahmeprüfbericht mit den Einstellwerten sind in diesem Ordner ebenfalls schnell zur Hand.

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