Ergänzende Vereinbarungen zum Ausbildungsvertrag

Abkürzung der Ausbildungszeit

Auf gemeinsamen Antrag der Auszubildenden und der Ausbildenden ist die Ausbildungszeit zu kürzen, wenn zu Beginn der Ausbildung zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird. Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung empfiehlt folgende Richtlinie:

a) Fachoberschulreife (Mittlere Reife) ober gleichwertiger Abschluss: bis zu 6 Monate
b) Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife: bis zu 12 Monate
c) abgeschlossene Berufsausbildung: bis zu 12 Monate

Nähere Einzelheiten sind im Antragsformular zusammengefasst. Bitte senden Sie das Formular mit dem Ausbildungsvertrag und allen erforderlichen Unterlagen an den regionalen Zahnärztlichen Bezirksverband. Bitte beachten Sie, dass die Richtlinien Richtwerte darstellen und keine Einzelfallprüfung ersetzen.

Richtlinien und Antragsformular zur Abkürzung der Ausbildungszeit (PDF | 193 KB)

Teilzeitausbildung

Wenn z.B. ein Kind oder ein pflegebedürftiger Angehöriger zu betreuen ist, kann auf gemeinsamen Antrag des Auszubildenden und des Ausbildenden die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit gekürzt werden. Entsprechende Nachweise müssen vorgelegt werden. Als Richtwert soll eine wöchentliche Ausbildungszeit von 25 Stunden nicht unterschritten werden. In der Regel führt eine Teilzeitberufsausbildung nicht zu einer Verlängerung der kalendarischen Gesamtausbildungsdauer von drei Jahren. Die Abkürzungsgründe a) bis c) gelten auch für die Teilzeitausbildung.

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an den Zahnärztlichen Bezirksverband.

Vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung

Bei Beantragung einer vorzeitigen Zulassung zur Abschlussprüfung müssen die Leistungen in der Berufsschule besonders gut sein. In diesen Fällen ist in der Regel eine Zulassung zu dem der regulären Prüfung vorausgehenden Prüfungstermin möglich. Bei einer zu Beginn der Ausbildung gewährten Verkürzung der Ausbildungszeit ist eine vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung nur im Ausnahmefall möglich.

In den Richtlinien zum Antrag auf vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung finden Sie weitere Informationen. Bitte informieren Sie sich beim regionalen Zahnärztlichen Bezirksverband und reichen das Formular mit allen erforderlichen Unterlagen dort ein. Bitte beachten Sie, dass die Richtlinien Richtwerte darstellen und keine Einzelfallprüfung ersetzen.

Richtlinie und Antragsformular zur vorzeitigen Zulassung zur Abschlussprüfung
(PDF | 210 KB)

Ausbildung in Kieferorthopädischen Praxen und bei der Bundeswehr

Für Auszubildende in Kieferorthopädischen Praxen und bei der Bundeswehr ist es Voraussetzung während der Ausbildungszeit im zweiten und dritten Ausbildungsjahr in einer allgemeinzahnärztlichen Praxis die fehlenden Inhalte zu erlernen, die in der kieferorthopädischen Praxis und bei der Bundeswehr nicht vermittelt werden können. Diese zusätzlichen Kenntnisse können im Block oder einmal wöchentlich vermittelt werden. Der Ausbilder ist verpflichtet, diese Zusatzerklärung mit einem Vertragszahnarzt zu schließen und mit dem Ausbildungsvertrag beim Zahnärztlichen Bezirksverband einzureichen.

In diesem Formular sehen Sie weitere Einzelheiten. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig beim regionalen Zahnärztlichen Bezirksverband.

Zusatzerklärung für Ausbildungsverträge mit Kieferorthopäden oder in der Bundeswehr (PDF | 146 KB)

Ansprechpartner

Ausbildung
Zahnärztliches Personal
Jeannette Ludwig
Tel.: 089 72480-172
Fax: 089 72480-173

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