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Schwerpunktbegehungen in Zahnarztpraxen beendet

Im Mai 2022 endete die Schwerpunktaktion der bayerischen Gewerbeaufsicht, die sich aufgrund pandemiebedingter Einschränkungen über zwei Jahre hinzog. Schwerpunkt war die Aufbereitung von Medizinprodukten.

BLZK unterstützt weiterhin bei Praxisbegehungen

Damit sich Zahnarztpraxen auch auf zukünftige Praxisbegehungen gut vorbereiten können, bleiben die Informationen der BLZK zu den Schwerpunktbegehungen unter dem Namen „Praxisbegehungen“ bestehen.

Hier sind vor allem zur Aufbereitung von Medizinprodukten inklusive Validierung folgende Inhalte zu finden:

  • „Praxisbegehung auf einen Blick“ (PDF 389 KB) – Schwerpunktthemen bei Praxisbegehungen mit einer Kommentierung des Referats Praxisführung
  • Häufig gestellte Fragen, die sich aus dem täglichen Austausch mit begangenen Praxen ergeben (FAQ)
  • BZB/BZBplusArtikel zum Thema

Hier geht es zur Seite: https://www.blzk.de/blzk/site.nsf/id/pa_praxisbegehungen.html


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TV-Beitrag über mobile Zahnarztpraxis

Zahnarzt behandelt einmal im Monat im Rettungswagen

Sie wurde bereits im Rahmen der Beiratskonstituierung der Landesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Mundgesundheit in der Pflege (LAGP) im Bayerischen Gesundheitsministerium vorgestellt: die bisher einzige mobile Zahnarztpraxis Bayerns. Am 15. Januar 2023 berichtete nun auch der Bayerische Rundfunk in seiner Sendung „Schwaben und Altbayern“ über das Projekt im Landkreis Straubing-Bogen, das Zahnarzt Ernst Binner in Kooperation mit dem örtlichen Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes realisiert hat. Seit mittlerweile knapp zehn Jahren wird einmal im Monat ein Rettungswagen zur mobilen Zahnarztpraxis umfunktioniert, um darin Bewohner eines Pflegeheims zu behandeln.

Hier finden Sie den TV-Beitrag in der ARD-Mediathek.


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Online-Zahnärztinnen-Netzwerkstammtisch

Fachlich fortbilden und das persönliche Netzwerk ausbauen – diese beiden Ziele will der Zahnärztinnen- Netzwerkstammtisch verbinden. In loser Form finden dazu virtuelle Treffen statt: mit zahnmedizinisch-fachlichen Vorträgen, um neue Kontakte zu knüpfen und das bestehende Netzwerk zu erweitern. Für die Teilnahme gibt es zwei Fortbildungspunkte.

Nächster virtueller Termin

  • Dienstag, 7. Februar 2023
  • 19.00 – 20.00 Uhr


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Röntgen: Neue gesetzliche Bestimmungen ab 1. Januar 2023

Ab dem 1. Januar 2023 müssen neu in Verkehr gebrachte (zahnärztliche) Röntgeneinrichtungen gemäß § 114 Strahlenschutzverordnung über eine Funktion verfügen, die die Expositionsparameter elektronisch aufzeichnet und für die Qualitätssicherung elektronisch nutzbar macht.

Gerade für Dental-Tubus-Geräte ist dies ein gravierender Schritt, da weder die bisher eingesetzten Röntgensensoren, noch Verstärkerfolien oder analoge Filme eine Dosis messen bzw. die Strahler in der Regel keine Verbindung zu Röntgen- oder Praxisverwaltungsprogramm haben und die Expositionsdaten elektronisch übermitteln können. Aufgrund der technischen und regulatorischen Herausforderungen dringt die Bundeszahnärztekammer gemeinsam mit den Herstellern weiterhin auf eine Fristverlängerung bei Bundes- und Länderbehörden. Vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz wird eine solche Regelung bisher aber abgelehnt. Derzeit ist nicht absehbar wie viele Hersteller die neuen Anforderungen fristgemäß erfüllen können.

Beim Neukauf eines Röntgengerätes nach diesem Stichtag sollten sich Zahnärztinnen und Zahnärzte deshalb vom Hersteller/Händler bescheinigen lassen, dass die Geräte die neuen Anforderungen erfüllen. Besonderes Augenmerk sollte darauf gerichtet werden, wenn sogenannte Mischsysteme (Bildempfänger vom Hersteller A und Röntgengerät vom Hersteller B) zum Einsatz kommen sollen, da dafür eine gemeinsame Schnittstelle vorhanden sein muss.

Der Kauf und Betrieb eines gebrauchten Röntgengerätes ist von dieser Regelung nicht betroffen. Es empfiehlt sich daher die Dokumentation über die Erstinbetriebnahme, z.B. durch eine Anzeigebestätigung, sorgfältig aufzubewahren.


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Einrichtungsbezogene COVID-19-Impfpflicht läuft zum Ende des Jahres aus

Die seit dem 16. März 2022 für unter anderem in Zahnarztpraxen tätige Personen, auch Auszubildende, geltende sogenannte COVID-19-Impfpflicht wurde nicht verlängert und läuft damit zum Ende des Jahres aus. Das heißt für Sie und Ihre (künftigen) Beschäftigten: Ab 1. Januar 2023 spielt der Impf- oder Genesenenstatus für eine Tätigkeit in der Zahnarztpraxis keine Rolle mehr, die bisherigen Nachweis- und Meldepflichten entfallen.


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Neue Abrechnungsbasis für die privatzahnärztliche Parodontitistherapie

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK), die Vertreter der Beihilfe und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben gemeinsam eine Reihe von Beschlüssen zur Analogberechnung von Leistungen der Parodontaltherapie gefasst. 

Damit ist für den überwiegenden Teil der sogenannten PAR-Strecke die analoge Berechnungsfähigkeit von Leistungen, die nicht originär in der GOZ abgebildet sind, von PKV und Beihilfe anerkannt worden. Die im Beratungsforum getroffene Vereinbarung stellt eine erhebliche Erleichterung bei der Liquidation von PAR-Leistungen bei der modernisierten Parodontaltherapie dar und schafft Abrechnungssicherheit für die wichtigsten Positionen der „PAR-Strecke“. Dies ist gerade im Hinblick auf die ab 2023 im GKV-Bereich greifende Budgetierung insbesondere der Leistungen der PAR-Behandlung eine relevante Verbesserung für die Praxen.

Analoge Leistungen in der Parodontitistherapie

Das nachstehende Leistungsverzeichnis (Quelle: BZÄK, Ausschuss Gebührenrecht der Bundeszahnärztekammer, Dezember 2022) fasst die im Beratungsforum für Gebührenordnungsfragen von Bundeszahnärztekammer, Privater Krankenversicherung und Vertretern der Beihilfe gefassten Beschlüsse über die analoge Leistungen in der Parodontitistherapie, basierend auf der S3-Leitlinie „Die Behandlung von Parodontitis Stadium I bis III“ der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie zusammen.

Es handelt sich um folgende Leistungen:

  • PAR-Diagnostik, Staging/Grading, Dokumentation
  • Ausfertigung PAR-Formblatt
  • Parodontologisches Aufklärungs- und Therapiegespräch (ATG)
  • Subgingivale Instrumentierung – PAR (AIT)
  • Befundevaluation – PAR
  • Gingival- und/oder Parodontalindex im Rahmen der UPT - Mehr als zweimal pro Jahr
  • Subgingivale Instrumentierung - UPT

Alle anderen, nicht erfassten Leistungen sind originär gemäß den Bestimmungen der GOZ und GOÄ zu berechnen.

Das Leistungsverzeichnis ersetzt die bisherige gebührenrechtliche Einordnung und die tabellarische Übersicht analoger Leistungen der Bundeszahnärztekammer. Bestimmung und Anwendung von § 5 Abs. 2 GOZ bleiben unberührt.

Download Tabelle Analogberechnung

Eine Tabelle der nach § 6 Abs. 1 analog berechnungsfähigen GOZ-Leistungen in der modernen Parodontaltherapie gemäß den gemeinsamen Beschlüssen des Beratungsforums für Gebührenordnungsfragen von BZÄK, PKV und Beihilfe können Sie sich hier als PDF downloaden (Quelle: BZÄK, Ausschuss Gebührenrecht der Bundeszahnärztekammer, Dezember 2022).


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26.01.2023 | Praxisführung und Medizinprodukte
Schwerpunktbegehungen in Zahnarztpraxen beendet

Im Mai 2022 endete die Schwerpunktaktion der bayerischen Gewerbeaufsicht, die sich aufgrund pandemiebedingter Einschränkungen über zwei Jahre hinzog. Schwerpunkt war die Aufbereitung von Medizinprodukten.

BLZK unterstützt weiterhin bei Praxisbegehungen

Damit sich Zahnarztpraxen auch auf zukünftige Praxisbegehungen gut vorbereiten können, bleiben die Informationen der BLZK zu den Schwerpunktbegehungen unter dem Namen „Praxisbegehungen“ bestehen.

Hier sind vor allem zur Aufbereitung von Medizinprodukten inklusive Validierung folgende Inhalte zu finden:

  • „Praxisbegehung auf einen Blick“ (PDF 389 KB) – Schwerpunktthemen bei Praxisbegehungen mit einer Kommentierung des Referats Praxisführung
  • Häufig gestellte Fragen, die sich aus dem täglichen Austausch mit begangenen Praxen ergeben (FAQ)
  • BZB/BZBplusArtikel zum Thema

Hier geht es zur Seite: https://www.blzk.de/blzk/site.nsf/id/pa_praxisbegehungen.html


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16.01.2023 | Patienten und Versorgungsforschung
TV-Beitrag über mobile Zahnarztpraxis

Zahnarzt behandelt einmal im Monat im Rettungswagen

Sie wurde bereits im Rahmen der Beiratskonstituierung der Landesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Mundgesundheit in der Pflege (LAGP) im Bayerischen Gesundheitsministerium vorgestellt: die bisher einzige mobile Zahnarztpraxis Bayerns. Am 15. Januar 2023 berichtete nun auch der Bayerische Rundfunk in seiner Sendung „Schwaben und Altbayern“ über das Projekt im Landkreis Straubing-Bogen, das Zahnarzt Ernst Binner in Kooperation mit dem örtlichen Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes realisiert hat. Seit mittlerweile knapp zehn Jahren wird einmal im Monat ein Rettungswagen zur mobilen Zahnarztpraxis umfunktioniert, um darin Bewohner eines Pflegeheims zu behandeln.

Hier finden Sie den TV-Beitrag in der ARD-Mediathek.


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12.01.2023 | BLZK
Online-Zahnärztinnen-Netzwerkstammtisch

Fachlich fortbilden und das persönliche Netzwerk ausbauen – diese beiden Ziele will der Zahnärztinnen- Netzwerkstammtisch verbinden. In loser Form finden dazu virtuelle Treffen statt: mit zahnmedizinisch-fachlichen Vorträgen, um neue Kontakte zu knüpfen und das bestehende Netzwerk zu erweitern. Für die Teilnahme gibt es zwei Fortbildungspunkte.

Nächster virtueller Termin

  • Dienstag, 7. Februar 2023
  • 19.00 – 20.00 Uhr


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22.12.2022 | Strahlenschutz
Röntgen: Neue gesetzliche Bestimmungen ab 1. Januar 2023

Ab dem 1. Januar 2023 müssen neu in Verkehr gebrachte (zahnärztliche) Röntgeneinrichtungen gemäß § 114 Strahlenschutzverordnung über eine Funktion verfügen, die die Expositionsparameter elektronisch aufzeichnet und für die Qualitätssicherung elektronisch nutzbar macht.

Gerade für Dental-Tubus-Geräte ist dies ein gravierender Schritt, da weder die bisher eingesetzten Röntgensensoren, noch Verstärkerfolien oder analoge Filme eine Dosis messen bzw. die Strahler in der Regel keine Verbindung zu Röntgen- oder Praxisverwaltungsprogramm haben und die Expositionsdaten elektronisch übermitteln können. Aufgrund der technischen und regulatorischen Herausforderungen dringt die Bundeszahnärztekammer gemeinsam mit den Herstellern weiterhin auf eine Fristverlängerung bei Bundes- und Länderbehörden. Vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz wird eine solche Regelung bisher aber abgelehnt. Derzeit ist nicht absehbar wie viele Hersteller die neuen Anforderungen fristgemäß erfüllen können.

Beim Neukauf eines Röntgengerätes nach diesem Stichtag sollten sich Zahnärztinnen und Zahnärzte deshalb vom Hersteller/Händler bescheinigen lassen, dass die Geräte die neuen Anforderungen erfüllen. Besonderes Augenmerk sollte darauf gerichtet werden, wenn sogenannte Mischsysteme (Bildempfänger vom Hersteller A und Röntgengerät vom Hersteller B) zum Einsatz kommen sollen, da dafür eine gemeinsame Schnittstelle vorhanden sein muss.

Der Kauf und Betrieb eines gebrauchten Röntgengerätes ist von dieser Regelung nicht betroffen. Es empfiehlt sich daher die Dokumentation über die Erstinbetriebnahme, z.B. durch eine Anzeigebestätigung, sorgfältig aufzubewahren.


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20.12.2022 | Coronavirus
Einrichtungsbezogene COVID-19-Impfpflicht läuft zum Ende des Jahres aus

Die seit dem 16. März 2022 für unter anderem in Zahnarztpraxen tätige Personen, auch Auszubildende, geltende sogenannte COVID-19-Impfpflicht wurde nicht verlängert und läuft damit zum Ende des Jahres aus. Das heißt für Sie und Ihre (künftigen) Beschäftigten: Ab 1. Januar 2023 spielt der Impf- oder Genesenenstatus für eine Tätigkeit in der Zahnarztpraxis keine Rolle mehr, die bisherigen Nachweis- und Meldepflichten entfallen.


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19.12.2022 | Honorierungssysteme und GOZ
Neue Abrechnungsbasis für die privatzahnärztliche Parodontitistherapie

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK), die Vertreter der Beihilfe und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben gemeinsam eine Reihe von Beschlüssen zur Analogberechnung von Leistungen der Parodontaltherapie gefasst. 

Damit ist für den überwiegenden Teil der sogenannten PAR-Strecke die analoge Berechnungsfähigkeit von Leistungen, die nicht originär in der GOZ abgebildet sind, von PKV und Beihilfe anerkannt worden. Die im Beratungsforum getroffene Vereinbarung stellt eine erhebliche Erleichterung bei der Liquidation von PAR-Leistungen bei der modernisierten Parodontaltherapie dar und schafft Abrechnungssicherheit für die wichtigsten Positionen der „PAR-Strecke“. Dies ist gerade im Hinblick auf die ab 2023 im GKV-Bereich greifende Budgetierung insbesondere der Leistungen der PAR-Behandlung eine relevante Verbesserung für die Praxen.

Analoge Leistungen in der Parodontitistherapie

Das nachstehende Leistungsverzeichnis (Quelle: BZÄK, Ausschuss Gebührenrecht der Bundeszahnärztekammer, Dezember 2022) fasst die im Beratungsforum für Gebührenordnungsfragen von Bundeszahnärztekammer, Privater Krankenversicherung und Vertretern der Beihilfe gefassten Beschlüsse über die analoge Leistungen in der Parodontitistherapie, basierend auf der S3-Leitlinie „Die Behandlung von Parodontitis Stadium I bis III“ der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie zusammen.

Es handelt sich um folgende Leistungen:

  • PAR-Diagnostik, Staging/Grading, Dokumentation
  • Ausfertigung PAR-Formblatt
  • Parodontologisches Aufklärungs- und Therapiegespräch (ATG)
  • Subgingivale Instrumentierung – PAR (AIT)
  • Befundevaluation – PAR
  • Gingival- und/oder Parodontalindex im Rahmen der UPT - Mehr als zweimal pro Jahr
  • Subgingivale Instrumentierung - UPT

Alle anderen, nicht erfassten Leistungen sind originär gemäß den Bestimmungen der GOZ und GOÄ zu berechnen.

Das Leistungsverzeichnis ersetzt die bisherige gebührenrechtliche Einordnung und die tabellarische Übersicht analoger Leistungen der Bundeszahnärztekammer. Bestimmung und Anwendung von § 5 Abs. 2 GOZ bleiben unberührt.

Download Tabelle Analogberechnung

Eine Tabelle der nach § 6 Abs. 1 analog berechnungsfähigen GOZ-Leistungen in der modernen Parodontaltherapie gemäß den gemeinsamen Beschlüssen des Beratungsforums für Gebührenordnungsfragen von BZÄK, PKV und Beihilfe können Sie sich hier als PDF downloaden (Quelle: BZÄK, Ausschuss Gebührenrecht der Bundeszahnärztekammer, Dezember 2022).


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