Präventionskonzept der BLZK (BuS-Dienst)

BuS-Dienst

Gesetzliche Vorgabe und Regelbetreuung

Grundsätzlich muss sich jedes Unternehmen entsprechend dem Arbeitssicherheitsgesetz arbeitsmedizinisch und sicherheitstechnisch beraten lassen. Diese gesetzliche Vorgabe gilt auch für Zahnarztpraxen. Die Regelbetreuung sieht vor, dass ein Betriebsarzt und eine Sicherheitsfachkraft bestellt werden müssen. Diese externen Fachberater besuchen die Praxis in regelmäßigen Abständen kostenpflichtig und unterbreiten Vorschläge zur Verbesserung des Arbeitsschutzes.

Verantwortung für die Arbeitssicherheit und deren Umsetzung

Die Bestellung eines externen Beraters entbindet Praxisinhaber nicht von ihrer Verantwortung für den Arbeitsschutz. Die Umsetzung der Verbesserungsvorschläge zum Arbeitsschutzkonzept liegt in der Verantwortung des Praxisinhabers. Dazu gehört auch die Unterweisung der Mitarbeiter, die Dokumentation, die Erstellung von Betriebsanweisungen, das Veranlassen von Prüfungen u.v.m.

Lassen Sie sich also nicht von Angeboten täuschen, die vorgeben, externe Fachkräfte nehmen mit dem Besuch in der Praxis die Verantwortung für die Arbeitssicherheit oder die Umsetzungsarbeit ab.

Das Präventionskonzept der BLZK  – Alternative zur Regelbetreuung

Praxisgerecht und selbstbestimmt

Um Arbeitssicherheitsaufgaben praxisgerecht durchführbar zu gestalten, bietet die BLZK als Kooperationspartner der Berufsgenossenschaft das Präventionskonzept für Praxen bis 50 Mitarbeiter. Der Grundgedanke ist, Praxisinhaber so zu informieren und zu schulen, so dass sie eigenverantwortlich und selbstbestimmt ohne Besuche betriebsfremder Personen Arbeitssicherheit in ihrer Praxis umsetzen können.

Mittlerweile ist dieses Modell, bei dem der Praxisinhaber mittels Schulung zum Sicherheitsverantwortlichen der eigenen Praxis wird, als so genanntes 'Alternative bedarfsorientierte und sicherheitstechnische Betreuung' in der neuen DGUV Vorschrift 2 verankert.

Wesentliche Merkmale des Präventionskonzepts sind:

  • Das Kapitel Arbeitssicherheit im QM Online (Login erforderlich) legt die wesentlichen Aufgaben fest und beschreibt sie gemeinsam mit Arbeitshilfen wie Formblättern oder Checklisten.
  • Passgenaue Schulungen bereiten die Praxen auf die Aufgaben vor.
  • Das Referat Praxisführung und die Stelle für Arbeitssicherheit der BLZK stehen den Teilnehmern am BuS-Dienst täglich für Fragen und bei Problemen zur Verfügung.
  • Mit dem Leiter der Stelle für Arbeitssicherheit kann eine fachliche Beratung telefonisch, schriftlich oder auch durch Besuche in der Praxis vorgenommen werden.
  • Weitere Dienstleistungen sind möglich und werden je nach Bedarf angeboten.

Wie sieht das Präventionskonzept im Einzelnen aus?

Die BLZK übernimmt für die teilnehmenden Kammermitglieder zentral die beratende Informationspflicht des Praxisinhabers. Zahnärzte müssen lediglich den Empfehlungen zu folgen, um ausreichend sichere Arbeitsplätze zu schaffen. Die Basis für die Durchführung der Aufgaben ist in dem Kapitel Arbeitssicherheit, online kostenfrei abrufbar unter http://qm.blzk.de, enthalten.

Kooperationsvereinbarung mit der BGW

Nach der DGUV Vorschrift 2 und dem darauf basierenden Kooperationsvertrag zwischen der BLZK und der BGW sind die Kenntnisse im Arbeitsschutz durch Teilnahme an einer Fortbildungsmaßnahme (Wiederholungsschulung) spätestens 5 Jahre nach der Erstschulung zu aktualisieren. Die Teilnahme ist verpflichtend.

Ansprechpartner

Arbeitssicherheit und Hygiene
Eva-Maria Brune-Knieß 
Tel.: 089 72480-194
Fax: 089 72480-169

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Arbeitssicherheit und Hygiene
Anna-Lena Daffner
Tel.: 089 72480-196
Fax: 089 72480-197

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BuS-Schulungstool

BuS-Schulungstool

Die Aktualisierungskurse ersetzen keine Erstschulung und richten sich ausschließlich an Praxisinhaber, die bereits am BuS-Dienst der BLZK teilnehmen. Weitere Infos

Direkt zum Login

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