Referat Soziales Engagement

Mit der Etablierung des neuen Referates Soziales Engagement Anfang 2015 institutionalisiert der Vorstand das seit Jahren bestehende soziale Engagement der Kammer und setzt damit ein Zeichen:
Damit soll der wachsenden sozialen Verantwortung in der Gesellschaft Rechnung getragen und dem zahnärztlichen ehrenamtlichen Engagement eine Plattform geboten werden.

Das Referat sieht sich als Ansprechpartner für alle bayerischen zahnärztlichen Hilfsprojekte. Es möchte die Vernetzung unter den Initiativen vorantreiben und den inhaltlichen Austausch untereinander fördern und intensivieren. Dabei sollen die Partner gegenseitig von ihren Erfahrungen profitieren. Die ehrenamtliche Hilfe durch Zahnärzte soll ausgebaut werden, zum Wohle hilfsbedürftiger und notleidender Patienten.

Die Kammer ist seit vielen Jahren Schirmherrin von zwei Hilfsprojekten:

  • Hilfswerk Zahnmedizin Bayern e.V. (HZB)
  • Zahnärztliches Hilfsprojekt Brasilien e.V. (ZHB)

Das Referat betreut und koordiniert diese Initiativen.

Nichtversicherte Patienten und Flüchtlinge in Deutschland

Laut einer Stellungnahme der Bundesregierung für den Gesundheitsausschuss des Bundestags 2014 leben in Deutschland ca. 80.000 Menschen ohne Krankenversicherung. Trotzdem muss diese Patientengruppe zahnmedizinisch versorgt werden. Auch die immense Zahl an Flüchtlingen, die in Deutschland Asyl suchen, sind für den Gesundheitssektor eine neue Herausforderung.

Die Zahnärzteschaft sieht es als ethisch-moralische Verpflichtung, hier zu helfen. Deshalb schlossen sich 2011 ehrenamtlich tätige Zahnärzte im Verein Hilfswerk Zahnmedizin Bayern e.V. (HZB) zusammen, um Menschen in Not unentgeltlich zu behandeln.

Initiative im Ausland

1986 gründeten deutsche Zahnmediziner das Zahnärztliche Hilfsprojekt Brasilien e.V. (ZHB). In Behandlungsstationen vor Ort werden Kinder und Familien aus Armenvierteln ehrenamtlich von Zahnärzten und Famulanten aus Deutschland kostenlos konservierend, chirurgisch und prophylaktisch betreut. Die Bayerische Landeszahnärztekammer ist Schirmherrin der Initiative und unterstützt das Projekt seit Gründung.

Nachrichten

Ärzte helfen Ärzten

Unterstützen Sie Kollegen in Not mit einer Spende

Die Hartmannbund-Stiftung „Ärzte helfen Ärzten“, die auch durch die Bundeszahnärztekammer vertreten wird, ist ein kollegiales Hilfswerk innerhalb der gesamten Ärzteschaft. Sie unterstützt unter anderem Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie deren Angehörige in schwierigen Lebenslagen. Unterstützungsleistungen erhalten zum Beispiel Halbwaisen und Waisen aus Zahnarztfamilien sowie Kinder in Not geratener Zahnärztinnen und Zahnärzte. Die Hilfe erfolgt schnell und weitestgehend unbürokratisch.

So können Sie helfen

Möchten Sie hilfsbedürftige Kolleginnen und Kollegen mit einer Spende unterstützen? Dann richten Sie sie bitte an das Spendenkonto der Stiftung „Ärzte helfen Ärzten“:

Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG Düsseldorf
IBAN: DE88 3006 0601 0001 4869 42
BIC: DAAEDEDDXXX

Hier finden Sie ein Spendenformular (PDF | 65 KB).

Hier finden Sie weitere Informationen zur Stiftung.


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Spenden für Erdbebenopfer

Bei einem schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien sind mehrere Tausend Menschen gestorben, noch viel mehr wurden verletzt und haben ihr Zuhause verloren. Schnelle Hilfe wird dringend benötigt. „Unsere Partner vor Ort starteten bereits die Nothilfe für die Menschen im Erdbebengebiet“, sagt Dr. Kaus Sürmann, Vorsteher der Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ). „Unter den eingestürzten Gebäuden in der Türkei war auch ein Krankenhaus. Externe Nothilfe ist dringend“, so Prof. Dr. Christoph Benz, Präsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK).

HDZ und BZÄK, die Schirmherrin der Stiftung ist, rufen gemeinsam dazu auf, mit einer Spende für die Erdbebenopfer zu helfen:

Hilfswerk Deutscher Zahnärzte
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE28 300 60601 000 4444 000
BIC: DAAEDEDD
Stichwort: Erdbeben

Eine Spendenbescheinigung wird bei genauer Adressangabe ausgestellt. Zur Steuerbegünstigung bis 300 Euro kann als vereinfachter Zuwendungsnachweis nach § 50 Abs. 2 EStDV der Kontoauszug vorgelegt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.stiftung-hdz.de


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Spenden für ukrainisches Krankenhaus

Behandlungseinheit für die Versorgung von Kieferverletzungen

Durch den Krieg in der Ukraine ist die medizinische Versorgung in vielen Städten schwer beschädigt oder zerstört. Dr. Martin Schubert, Referent Soziales Engagement der BLZK und erster Vorsitzender des Hilfswerks Zahnmedizin Bayern (HZB), organisiert deshalb zurzeit eine dringend benötigte Behandlungseinheit für die HNO-Abteilung des katholischen Sheptytsky Hospitals im ukrainischen Lemberg (Lviv). Die Hals-Nasen-Ohrenärzte brauchen eine modernere Behandlungseinheit zur Diagnostik und Therapie in ihrem Fachgebiet – auch von Kriegsverletzungen im Mittelgesichtsbereich.

Das Sheptytsky Krankenhaus übernimmt inzwischen eine wichtige Netzwerkrolle in der Versorgung der Kriegsopfer bis weit in den Osten und Süden des Landes. Mit Kleinlastwagen fahren die Sanitäter in Gegenden mit zerstörter Infrastruktur und versorgen die Menschen mit medizinischen Hilfsmitteln oder transportieren sie in die Klinik.

Sie möchten bei der Beschaffung der HNO-Behandlungseinheit helfen? Dann können Sie eine Spende an folgendes Spendenkonto richten:

Katholische Kirchenstiftung
DE51 700 520 60 0000 151332
Verwendungszweck: Spende für Krankenhaus Ukraine


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Zahnärztliche Behandlung ukrainischer Geflüchteter

Informationen und Formulare in ukrainischer Sprache

Immer mehr Geflüchtete aus der Ukraine erreichen Deutschland und erhalten hier Hilfe – auch in Form von zahnmedizinischer Versorgung. Zur Unterstützung stehen Zahnärztinnen und Zahnärzten Informationen zur Behandlung von Asylbewerbern sowie Hilfsmittel und Formulare in ukrainischer Sprache zur Verfügung.

Formulare in ukrainischer Sprache

Auf der Website der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) finden Sie allgemeine Hinweise zur Behandlung von Asylbewerbern sowie Formulare in verschiedenen Fremdsprachen. Dort können Sie auch eine Patienteninformation, einen Anamnesebogen sowie einen Fragebogen für Notfallbehandlungen in ukrainischer Sprache herunterladen.

Infoseite der BZÄK

Piktogramm der Bundeszahnärztekammer

Ein Piktogramm der Bundeszahnärztekammer unterstützt Zahnärzte bei der Kommunikation vor, während und nach der Behandlung:

Piktogramm der Bundeszahnärztekammer (PDF | 934 KB)

Ergänzend gibt es zwei weitere Piktogramme zur Prophylaxe und zum Verhalten nach einem chirurgischen Eingriff:

Piktogramm zur Prophylaxe (PDF | 1 MB)

Piktogramm zu chirurgischen Eingriffen (PDF | 790 KB)

Rahmenvereinbarung über die Versorgung von Asylbewerbern

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) bietet auf einer Themenseite Informationen zur zahnmedizinischen Versorgung von ukrainischen Geflüchteten. Dort finden Sie unter anderem die Rahmenvereinbarung über die Versorgung von Asylbewerbern sowie ein Muster für einen Zahnbehandlungsausweis.

Infoseite der KZVB


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Spenden für die Ukraine

Durch den Überfall auf die Ukraine werden vor Ort dringend Hilfsgüter, Nahrungsmittel, Medikamente, medizinische Materialien und vieles mehr benötigt. Die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) und deren Schirmherrin, die Bundeszahnärztekammer, rufen deshalb dazu auf, mit einer Spende für die Ukraine zu helfen:

Hilfswerk Deutscher Zahnärzte
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE28 300 60601 000 4444 000
BIC: DAAEDEDD
Stichwort: Ukraine

Eine Spendenbescheinigung wird bei genauer Adressangabe ausgestellt. Zur Steuerbegünstigung bis 300 Euro kann als vereinfachter Zuwendungsnachweis nach § 50 Abs. 2 EStDV der Kontoauszug vorgelegt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.stiftung-hdz.de


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Info für Hilfseinsätze im Ausland

Handreichung zu ethisch-rechtlichen Gesichtspunkten

Verschiedene Aspekte können bei zahnärztlichen Hilfseinsätzen im Ausland zu ethischen und unter Umständen auch rechtlichen Konflikten führen – etwa, wenn die Einsätze privat initiiert werden, mit einer touristischen Reise verbunden oder Studierende beteiligt sind. Die neue Handreichung „Ethisch-rechtliche Gesichtspunkte bei zahnärztlichen Hilfseinsätzen im Ausland“ soll hier eine Orientierung bieten.

Entstanden ist das siebenseitige Dokument unter Federführung von Prof. Dr. Dominik Groß, Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin am Universitätsklinikum Aachen, in Kooperation mit der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), dem Arbeitskreis Ethik der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) sowie einigen Hilfsorganisationen aus dem BZÄK-Netzwerk.

Hier können Sie die Handreichung „Ethisch-rechtliche Gesichtspunkte bei zahnärztlichen Hilfseinsätzen im Ausland“ kostenlos herunterladen.


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